Letztes Update:
20210814161141

Erneute Demonstrationen gegen Corona-Regeln in Frankreich

15:27
14.08.2021
Der Unmut über verschärfte Corona-Regeln hat in Frankreich am fünften Wochenende in Folge wieder viele Menschen auf die Straßen getrieben. Die Behörden rechneten am Sonnabend mit einer Gesamtzahl von rund 250.000 Demonstranten im ganzen Land und damit mehr als doppelt so vielen wie zu Beginn der Proteste Mitte Juli. Die Wut der Teilnehmer richtet sich gegen die Impfpflicht für Gesundheitspersonal und jüngst auf fast alle Bereiche des öffentlichen Lebens ausgeweitete Nachweispflichten.

Franzosen müssen etwa für Restaurant- oder Kinobesuche, Fernzugreisen und mancherorts bald auch fürs Shoppen in großen Einkaufszentren einen sogenannten Gesundheitspass vorlegen. Dieser liefert den Beleg entweder über eine Corona-Impfung, eine überstandene Erkrankung oder einen aktuellen negativen Test. Da Corona-Tests ähnlich wie in Deutschland ab Mitte Oktober kostenpflichtig werden, prangern Kritiker eine Impfpflicht durch die Hintertür an.

35 Neuinfektionen in Bremen

14:17
14.08.2021
Am Sonnabend meldete das Gesundheitsamt insgesamt 35 Neuinfektionen im Bundesland Bremen, 25 davon in der Stadt, zehn in Bremerhaven. Der Inzidenzwert der Stadt Bremen steigt damit auf 35,4; Bremerhaven liegt bei 37,0.

14 Menschen werden derzeit stationär im Bundesland versorgt. Bei mindestens drei Personen muss der Gesundheitszustand als schlecht oder kritisch beschrieben werden.

Impfgegner in Israel argumentieren häufig religiös

14:00
14.08.2021
Religiöse Bindung und Gruppenzwang sind einer Umfrage zufolge in Israel die meistgenannten Gründe von Impfgegnern. Mehr als eine Million der berechtigten Personen seien bislang nicht gegen Corona geimpft, meldet die "Jerusalem Post". 11 Prozent der Befragten sagten, sie seien nicht geimpft, 75 Prozent von ihnen wollten sich auch künftig nicht impfen lassen. Die meisten Ungeimpften sind der Erhebung zufolge ultra-orthodoxe Juden (24 Prozent) sowie Araber (21 Prozent) - gegenüber 6 Prozent säkularen und 11 Prozent traditionellen Juden.

Als Hauptgrund dafür, sich nicht impfen zu lassen, nannten 46 Prozent der befragten Israelis, dass sie weiterhin das Gefühl haben, nicht genug über die langfristigen Auswirkungen des Serums zu wissen, so die Zeitung. Andere gaben demnach an, dass sie nicht glauben, dass der Impfstoff wirksam ist (40 Prozent) oder dass er auch kurzfristig nicht sicher ist (38 Prozent).