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Rund 95 Prozent der Lehrkräfte in Niedersachsen erstgeimpft

11:47
30.07.2021
Rund 95 Prozent der Lehrkräfte in Niedersachsen haben mittlerweile mindestens eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Das teilte das niedersächsische Kultusministerium am Freitag in Hannover mit. 79 Prozent der Lehrerinnen und Lehrer sind den Angaben zufolge nun vollständig geimpft. „Wir sind jetzt fast sicher, dass wir bis zum Ende der Ferien und zu Beginn der Schulzeit nahezu alle Lehrkräfte durchgeimpft haben - bis auf diejenigen, die sich vielleicht aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können“, sagte ein Sprecher des Ministeriums.

Insgesamt lag die Impfquote in Niedersachsen nach Angaben des Gesundheitsministeriums am Freitag bei den Erstimpfungen bei 64,4 Prozent, vollständig geimpft waren demnach 51,3 Prozent. Bei den 12- bis 17 Jährigen stieg der Anteil der Erstgeimpften auf 27,3 Prozent. 8,6 Prozent der Jugendlichen haben den Angaben zufolge den vollen Impfschutz. Für gezielte Impfaktionen an den Schulen gebe es derzeit keine konkreten Pläne, sagte der Sprecher. Man setze auf weiterhin die bestehenden Impfmöglichkeiten.

Patrick Reichelt

Weitere Impfangebote mit dem Impfmobil in Bremen

11:15
30.07.2021
Das Bremer Gesundheitsressort hat weitere Termine des Impfmobils mitgeteilt: 
 
  • Dienstag, 3. August, 8 Uhr bis 16 Uhr, Hof des Stadthauses, Gerhard-Rohlfs-Straße 62
  • Donnerstag, 5. August, 8 Uhr bis 16 Uhr, Hof des Stadthauses, Gerhard-Rohlfs-Straße 62
  • Freitag, 6. August, 10 Uhr bis 17 Uhr, GVZ, Ludwig-Erhard-Straße 15
  • Sonnabend, 7. August, 11 Uhr bis 18 Uhr, Weserpark, Hans-Bredow-Straße 19
 
Es wird der Impfstoff Johnson & Johnson verabreicht, bei dem nur eine Spritze notwendig ist. Das Angebot richtet sich an alle Bremerinnen und Bremer ab 18 Jahren, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Wenn möglich, soll ein Ausweisdokument, die Krankenkassenkarte und der Impfausweis mitgebracht werden.

Patrick Reichelt

Niedersachsen begrüßt geplante Testpflicht für Reiserückkehrer

10:36
30.07.2021
 Die niedersächsische Landesregierung hat die ab Sonntag (1.8.) geplante Testpflicht für Reiserückkehrer begrüßt. Ministerpräsident Stephan Weil und Gesundheitsministerin Daniela Behrens (beide SPD) hätten sich seit vielen Wochen dafür stark gemacht, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Kathrin Riggert am Freitag in Hannover. „Daher sind wir erfreut, dass das nun endlich kommen soll.“ Es wurde erwartet, dass das Bundeskabinett am Freitag breitere Testpflichten beschließt.

Laut einem der dpa vorliegenden Entwurf sollen künftig alle Einreisenden ab zwölf Jahren über einen negativen Testnachweis, einen Genesenen-Nachweis oder einen Nachweis einer vollständigen Impfung verfügen müssen - egal von wo und auf welchem Weg sie kommen. Bei der Einreise aus einem Gebiet mit besorgniserregenden Virusvarianten soll ein Testnachweis nötig sein, Nachweise als Geimpfter oder Genesener sollen dann nicht reichen. Mögliche Schnell- oder PCR-Tests im Ausland sind selbst zu zahlen.

Generell sollen die Nachweise bei der Einreise mitzuführen und bei „stichprobenhaften“ Überprüfungen durch die Behörden vorzulegen sein, wie es in dem Entwurf heißt. Kontrollen aller Einreisenden direkt an den Grenzen sind nicht vorgesehen. Reist man mit einem Beförderungsunternehmen wie einer Fluggesellschaft, sollen die Nachweise vor dem Start auf Anforderung vorgelegt werden müssen - so ist es für Flugpassagiere schon bisher. Im grenzüberschreitenden Bahnverkehr soll dies auch während der Fahrt möglich sein.

Patrick Reichelt