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Kapitel

Donnerstag, 29. Juli

Das war am Donnerstag, 29. Juli, wichtig

20:21
29.07.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • In Bremen ist der Inzidenzwert erneut gestiegen. So liegt die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen nun bei 21,3 (Vortag: 21,1). In Bremerhaven hat sich der Wert von 15,0 auf 15,8 erhöht. Im gesamten Land Bremen sind derweil 27 neue Corona-Infektionen registriert worden. Die Zahl der aktiven Infektionen wuchs um 21 auf jetzt 258. Vor exakt einer Woche waren es noch 189.
  • Trotz weiter steigender Inzidenzzahlen werden die Coronaregeln auf der Bremer Sommerwiese gelockert. Bereits ab diesem Donnerstag dürfen sich 4999 Menschen gleichzeitig auf dem Festgelände aufhalten, teilte der Bremer Senat mit. Außerdem müssen Besucher keinen Impfnachweis oder Coronatest mehr mitbringen.
  • In der Corona-Pandemie ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen am Donnerstag weiter gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts lag der Wert bei 16,4 - so viele neue Corona-Infektionen pro 100 000 Einwohner wurden in den vergangenen sieben Tagen gemeldet. Am Mittwoch hatte die Inzidenz bei 15,8 gelegen, am Donnerstag vor einer Woche bei 13,9.

Deutschland und die Welt:

  • Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in gut drei Wochen auf mehr als das Dreifache gestiegen. Nach Angaben des RKI von Donnerstagmorgen lag sie bei 16,0 – am Vortag betrug der Wert 15,0 und beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9.
  • Die vorgesehene generelle Testpflicht bei Einreisen nach Deutschland soll nach Plänen des Bundesgesundheitsministeriums eine neue raschere Corona-Ausbereitung bremsen. Es sei notwendig, „die Eintragung zusätzlicher Infektionen einzudämmen und die Infektionszahlen gering zu halten, um in dieser Zeit weiter die Impfquoten steigern zu können“, heißt es in einem Verordnungsentwurf aus dem Ministerium

Malte Bürger

RKI: Zunehmend Corona-Fälle nach Reisen gemeldet

19:53
29.07.2021
Corona-Ansteckungen, die wahrscheinlich auf Reisen passiert sind, spielen laut dem Robert Koch-Institut (RKI) eine zunehmende Rolle beim Infektionsgeschehen in Deutschland. Das schreibt das RKI in seinem wöchentlichen Lagebericht vom Donnerstagabend. In der Zeit vom 28. Juni bis 25. Juli sind demnach 3662 Fälle gemeldet worden, in denen die Betroffenen dem Virus wahrscheinlich im Ausland ausgesetzt waren. Als wahrscheinliche Infektionsländer in den vier betrachteten Wochen wurden Spanien, die Türkei und die Niederlande am häufigsten genannt, vor Kroatien und Griechenland.

Der überwiegende Anteil der Corona-Übertragungen finde allerdings weiterhin innerhalb Deutschlands statt, betont das RKI - die Rede ist von mindestens 81 Prozent. Angaben zum wahrscheinlichen Infektionsland liegen bei weitem nicht bei jedem Fall vor. In Deutschland und dem europäischen Ausland sind dem Bericht zufolge als besorgniserregend eingestufte Virusvarianten vorherrschend. Hierzulande wird die deutlich ansteckendere Delta-Variante in einer Stichprobe mittlerweile in rund neun von zehn Fällen gefunden (91 Prozent).

Malte Bürger