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Trotz steigender Corona-Zahlen weiter 22 250 Fans in Hannover erlaubt

14:38
27.07.2021
Trotz gestiegener Corona-Zahlen darf Fußball-Zweitligist Hannover 96 sein erstes Saison-Heimspiel gegen Hansa Rostock am Samstag wie geplant vor 22 250 Zuschauern austragen. Die Region Hannover gab am Dienstag bekannt, vorerst keine neue Allgemeinverfügung zu erlassen, obwohl die Sieben-Tage-Inzidenz zuletzt an drei Tagen nacheinander den Wert von 35 überschritt.

„Die zuletzt gestiegenen Zahlen lassen sich mit hinreichender Sicherheit auf Einrichtungen mit Tanz- und Feierbetrieb zurückführen“, heißt es in der Mitteilung der Region. Gleichzeitig entschied das Land Niedersachsen, seine Corona-Verordnung mit Gültigkeit ab Mittwoch so anzupassen, dass Landkreise und kreisfreie Städte künftig per Allgemeinverfügung einzelne Bereiche wie den Sport von Verschärfungen ausnehmen können, wenn die nachweislich nicht zu einem Anstieg des Infektionsgeschehens beigetragen haben.

Voraussetzung für einen Besuch des Rostock-Spiels (Samstag, 13.30 Uhr/Sky) ist, dass die Zuschauer geimpft, getestet oder genesen sind. Auch Gästefans aus Rostock sind zugelassen.

Michael Rabba

42 neue Corona-Infektionen im Land Bremen

14:04
27.07.2021
Im Land Bremen gibt es 42 neue Corona-Infektionen und damit jetzt 27.795 insgesamt  bestätigte Fälle. Wie das Gesundheitsressort weiter mitteilt, gibt es 17 neue und damit jetzt 230 aktive Infektionen. Weiter werden 25 neue Genesene gemeldet, deren Zahl damit auf  27.075 ansteigt. Die Zahl der an oder in Folge einer Corona-Infektion Verstorbener bleibt konstant bei 490.
Auf Bremerhaven entfallen davon 27 (+9) aktive Infektionen,  4.564 (+9) insgesamt bestätigte Fälle, 4.432 (+0) Genesene und 105 (+0) Verstorbene. 
Der Inzidenzwert in Bremen beträgt 21,1 und in Bremerhaven 14,1. 

Michael Rabba

Greta Thunberg erhält erste Corona-Impfung

13:36
27.07.2021
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat ihre erste Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Sie sei äußerst dankbar und fühle sich privilegiert, in einem Teil der Erde leben zu dürfen, in dem sie bereits geimpft werden könne, schrieb die junge Schwedin dazu am Dienstag auf Twitter und Instagram. Dazu stellte sie ein Foto von sich mit Pflaster auf dem linken Oberarm und Mund-Nasen-Schutz mit Fuchs-Aufdruck.

Gleichzeitig kritisierte die 18-Jährige, dass die Verteilung von Corona-Impfstoffen in der Welt extrem ungleich sei. Nach Angaben der „New York Times“ seien 84 Prozent der bisherigen Impfdosen in Staaten mit hohen und oberen mittleren Einkommen verabreicht worden, aber nur 0,3 Prozent in Ländern mit niedrigem Einkommen, schrieb sie. Dabei sei niemand sicher, ehe alle sicher seien. „Aber wenn dir ein Impfstoff angeboten wird, dann zögere nicht. Es rettet Leben.“

Thunbergs Heimatland Schweden ist beim Impfen in etwa so weit vorangekommen wie Deutschland. Bislang haben rund 77 Prozent aller volljährigen Schwedinnen und Schweden mindestens eine Impfdosis erhalten, knapp die Hälfte der Erwachsenen auch schon ihre zweite.

Michael Rabba