Bei einer von einem Hamburger Träger organisierten Ferienfreizeit hat es einen massiven Corona-Ausbruch gegeben. 78 der rund 100 Kinder, Jugendlichen und junge Erwachsenen seien infiziert, sagte der Sprecher der Hamburger Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich, am Freitag. Die Betroffenen stammten aus Hamburg und dem Umland. Nach Behördenangaben ist es der größte Einzelausbruch in diesem Jahr. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur fand die Jugendfreizeit in Dänemark statt.
„Nachdem die Ferienmaßnahme vor Ort unter Quarantäne gestellt worden war, wird diese nun beendet“, sagte Helfrich. „Die Teilnehmenden kehren nun an ihre Heimatorte zurück, wo sie sich in der eigenen Häuslichkeit isolieren.“ Auch für negativ getestete Kontaktpersonen und die mit den positiven Rückkehrern in einem Haushalt lebenden Personen werde Quarantäne angeordnet. „Die nach Wohnort örtlich zuständigen Gesundheitsämter in den Hamburger Bezirken und umliegenden Kommunen übernehmen die weitere Betreuung.“ Infiziert sind dem Sprecher zufolge sowohl Mitreisende als auch Betreuer. In mindestens einem Fall gebe es einen konkreten Verdacht auf die Delta-Variante des Virus.