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Umfrage in Japan: Mehrheit bemängelt Corona-Schutz bei Olympia

12:45
16.07.2021
Eine große Mehrheit der Japaner hält die Corona-Maßnahmen für die Teilnehmer der Olympischen Spiele für unzureichend. In einer am Freitag veröffentlichten Umfrage der japanischen Nachrichtenagentur Jiji Press unter 2000 Männern und Frauen über 18 Jahre erklärten 66,7 Prozent, die Maßnahmen zum Schutz vor einer Ausbreitung des Coronavirus seien „nicht ausreichend“. Lediglich 12,7 Prozent halten sie für ausreichend. Die Organisatoren der Spiele und das Internationale Olympische Komitee (IOC) haben immer wieder betont, die Spiele seien auch für die Bürger „sicher“.

Rund 85 Prozent der Bewohner des Olympischen Dorfes werden nach Angaben des IOC geimpft in Japan ankommen. Auch die meisten Begleiter und Medienvertreter sind schon geimpft. Einen Unterschied soll das jedoch beim Aufenthalt in Japan nicht machen, wo ein Großteil der Bevölkerung noch nicht geimpft ist. Für die ersten 14 Tage ist für jeden Olympia-Beteiligten die Bewegungsfreiheit in Wettkampfstätten, Unterkünften und in offiziellen Orten mit Olympia-Bezug beschränkt.

Jan-Felix Jasch

Niederlande und Griechenland werden Corona-Risikogebiete

11:16
16.07.2021
Wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen stuft die Bundesregierung ab Sonntag die Niederlande, Griechenland und Teile Dänemarks als Risikogebiete ein. Das gab das Robert Koch-Institut am Freitag bekannt. Das bedeutet, dass das Auswärtige Amt von touristischen Reisen in diese Länder und Regionen abrät. Für die Niederlande und die dänische Hauptstadtregion um Kopenhagen ergeben sich daraus auch praktische Folgen: Wer von dort auf dem Landweg nach Deutschland einreist und nicht geimpft oder genesen ist, muss wieder einen Corona-Test machen.

Mit Griechenland und der Niederlande werden zwei weitere beliebte Urlaubsländer der Deutschen auf die Risikoliste gesetzt. Portugal und Zypern sind wegen besonders hoher Infektionszahlen sogar als Hochinzidenzgebiet eingestuft worden, was eine Quarantänepflicht von 5 bis 10 Tagen für Einreisende bedeutet, die nicht geimpft oder genesen sind. Dieses Schicksal bleibt Spanien noch erspart, obwohl die 7-Tage-Inzidenz dort inzwischen auf 282 gestiegen ist. Für Hochinzidenzgebiete gilt eigentlich ein Grenzwert von 200, es spielen allerdings auch andere Faktoren noch eine Rolle.

Jan-Felix Jasch