Eine große Mehrheit der Japaner hält die Corona-Maßnahmen für die Teilnehmer der Olympischen Spiele für unzureichend. In einer am Freitag veröffentlichten Umfrage der japanischen Nachrichtenagentur Jiji Press unter 2000 Männern und Frauen über 18 Jahre erklärten 66,7 Prozent, die Maßnahmen zum Schutz vor einer Ausbreitung des Coronavirus seien „nicht ausreichend“. Lediglich 12,7 Prozent halten sie für ausreichend. Die Organisatoren der Spiele und das Internationale Olympische Komitee (IOC) haben immer wieder betont, die Spiele seien auch für die Bürger „sicher“.
Rund 85 Prozent der Bewohner des Olympischen Dorfes werden nach Angaben des IOC geimpft in Japan ankommen. Auch die meisten Begleiter und Medienvertreter sind schon geimpft. Einen Unterschied soll das jedoch beim Aufenthalt in Japan nicht machen, wo ein Großteil der Bevölkerung noch nicht geimpft ist. Für die ersten 14 Tage ist für jeden Olympia-Beteiligten die Bewegungsfreiheit in Wettkampfstätten, Unterkünften und in offiziellen Orten mit Olympia-Bezug beschränkt.