Nur ein Viertel der Betriebe, die über einen Betriebsarzt verfügen, bieten ihren Beschäftigten Impfungen gegen das Coronavirus an. Zwölf Prozent planten, dies zu tun. Das hat eine repräsentative Befragung von Betrieben durch das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ergeben, deren Ergebnisse am Dienstag veröffentlicht wurden. Die Befragung hatte zwischen dem 7. und 18. Juni stattgefunden - also unmittelbar, nachdem die Impfverordnung dies ermöglichte.
„Dass bereits in den ersten beiden Wochen so viele Betriebe bei der Impfkampagne mitmachen, ist beachtlich“, sagte IAB-Direktor Bernd Fitzenberger. Das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit befragt seit August 2020 regelmäßig 1500 bis 2000 Betriebe der Privatwirtschaft zu den Folgen der Corona-Pandemie.
Jean-Pierre Fellmer