Letztes Update:
20210628164530

Eine Neuinfektion im Land Bremen

15:55
28.06.2021
Im Land Bremen gibt es eine Neuinfektion, die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle beträgt damit jetzt 27.425. Die Zahl der aktiven Infektionen sank um vier auf 86, teilt das Gesundheitsressort weiter mit. 26.855 (+5) Menschen gelten als genesen. Die Zahl der an oder in Folge einer Corona-Infektion Verstorbener bleibt unverändert bei 484. 
Die Neuinfektion wurde in Bremerhaven registriert. Dort gibt es jetzt 4.528 insgesamt bestätigte Fälle und 6 (+1) aktive Infektionen. 4.418 (+0) Menschen in Bremerhaven gelten als genesen. Die Zahl der Verstorbenen beträgt unverändert 104. 
Der Inzidenzwert in Bremen beträgt 7,4 und in Bremerhaven 0,9. 
In der Stadtgemeinde Bremen liegen bislang 24 Fälle der Variante "Beta" B.1.351 (Ursprung: Südafrika), ein Fall der Variante "Gamma" B.1.1.28 (Ursprung: Brasilien) sowie 27 Fälle der Variante "Delta" B.1.617.2 (Ursprung: Indien) vor. Nur diese Sub-Gruppe wird derzeit als besorgniserregende Virusvariante (VOC) eingestuft. Zudem gibt es in der Stadtgemeinde Bremen 18 weitere Fälle des Virusstammes mit Ursprung in Indien, welche allerdings nicht als besorgniserregende Variante eingestuft werden. In Bremerhaven gibt es bislang drei Fälle der Variante "Beta" B.1351 und zwei Fälle der Variante "Delta" B.1.617.2.

Michael Rabba

Hamburger Virologe fordert Klarheit über Corona-Auffrischungsimpfungen

15:23
28.06.2021
Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit hat bis zum Herbst Klarheit über Corona-Auffrischungsimpfungen verlangt. „Diese Daten muss man jetzt unbedingt in den nächsten Wochen und Monaten erbringen“, sagte der Forscher vom Bernhard-Nocht-Institut am Montag dem Hörfunksender MDR Aktuell. Man müsse genau wissen, ob etwa 80-Jährige ein drittes Mal geimpft werden müssten, um schwere Krankheitsverläufe zu verhindern. „Das ist eine ganz wichtige Frage, damit wir nicht wieder so in den Herbst hineinstolpern und plötzlich sehen, da passiert etwas in den Alten- und Pflegeheimen, obwohl wir geimpft haben.“

Michael Rabba

Virusvariantengebiet: Veranstalter sagen Portugal-Reisen ab

14:08
28.06.2021
Nach der Einstufung Portugals als Corona-Virusvariantengebiet haben mehrere Reiseveranstalter inzwischen Touren in das Land abgesagt. Bei der Tui Deutschland gilt dies für Buchungen mit geplanter Anreise bis einschließlich 31. Juli.

Im Laufe des Montags bestand für Betroffene noch die Möglichkeit, gebührenfrei auf andere Ziele umzubuchen, teilte das Unternehmen mit. Kommt es zu keiner Umbuchung, werde die Reise gebührenfrei storniert.

Die DER Touristik, zu der unter anderem die Marken Dertour, ITS und Jahn Reisen zählen, sagte ihre Portugal-Reisen bis zum 13. Juli ab. Gästen mit geplanten Anreiseterminen bis zum 31. Juli bietet das Unternehmen eine kostenlose Umbuchung auf alternative Reiseziele an.

Sogar über den Juli hinaus hat der Studienreisenspezialist Studiosus seine Portugal-Trips storniert. Da das Unternehmen „bei anhaltend zunehmenden Infektionszahlen“ davon ausgehe, dass die Einstufung als Virusvariantengebiet verlängert werde, „sehen wir uns gezwungen, alle unsere Portugal-Reisen mit Abreise bis einschließlich 31. August abzusagen“, hieß es am Montag es auf der Studiosus-Website.

Das Robert Koch-Institut (RKI) hatte Portugal wegen der Ausbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus zum Virusvariantengebiet erklärt - mit Wirkung vom 29. Juni um 0.00 Uhr an und zunächst für die Dauer von zwei Wochen.

Für Deutsche und Ausländer mit Wohnsitz in Deutschland, die innerhalb dieses Zeitraums aus Portugal einreisen, gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht, die nicht durch einen Test verkürzt werden kann und auch für vollständig Geimpfte und von Covid-19-Erkrankungen genesene Menschen gilt. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen Reisen nach Portugal.

Michael Rabba