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20210627102055

Corona-Testzentrum brennt aus - wohl keine Verletzten

08:42
27.06.2021
Ein als Corona-Testzentrum genutzter ehemaliger Drogeriemarkt ist in der Nacht zum Sonntag in Braunschweig ausgebrannt. Das Feuer habe sich in dem Flachdachkomplex massiv ausgebreitet, sagte der Lagedienstführer der Braunschweiger Feuerwehr am Sonntagmorgen. „Es war sehr schwer zu löschen, wir sind noch im Einsatz.“ Laut Feuerwehr gibt es keine Hinweise auf Verletzte.

Der Brand war kurz nach 1 Uhr im Stadtteil Schwarzer Berg nahe des Ölpersees ausgebrochen. Die Ursache für das Feuer und die Schadenshöhe waren zunächst unklar. Die Menschen im angrenzenden Wohngebiet wurden aufgefordert, wegen der massiven Rauchentwicklung Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Das betroffene Gebäude hat nach Angaben des Lagedienstführers eine Fläche von rund 1500 Quadratmetern. Die Nachlöscharbeiten werden ihm zufolge noch einige Stunden andauern. Rund 160 Feuerwehrleute waren wegen des Großfeuers am Einsatzort.

Patrick Reichelt

Maskenpflicht im Hafen von Helgoland wird aufgehoben

07:40
27.06.2021
Die Helgoländer und ihre Gäste müssen im Hafen der Insel künftig keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen. Die Maskenpflicht dort werde mit Ablauf des Sonntags aufgehoben, teilte der Kreis Pinneberg am Samstag mit. Es bleibe aber die Bitte und dringende Empfehlung, überall dort weiterhin eigenverantwortlich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wo es eng werden könnte - zum Beispiel in Wartebereichen.

Für die Einreise auf die Insel muss den Angaben zufolge weiterhin ein negatives Corona-Testergebnis vorgelegt werden, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Ausgenommen von der Testpflicht seien Geimpfte und Genesene. Auch für Kinder unter sechs Jahren bestehe keine Testpflicht. Die Regelungen zur Einreise werden den Angaben zufolge bis zum 25. Juli verlängert.

Patrick Reichelt

Opposition fordert schnellere Zweitimpfung wegen Delta

07:01
27.06.2021
Angesichts der raschen Ausbreitung der Delta-Variante sprechen sich Gesundheitsexperten der Opposition für eine frühere Zweitimpfung aus. Bei mRNA-Impfstoffen (Biontech/Pfizer und Moderna) solle die Zweitimpfung gegen das Coronavirus bereits nach drei Wochen stattfinden, sagte Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen der „Welt am Sonntag“. Es gebe „harte Daten“, dass dies gegen die Delta-Variante sehr wirksam sei. Zu einer früheren Zweitimpfung mit dem Impfstoff von Astrazeneca läge noch nichts vor.

Der FDP-Obmann im Gesundheitsausschuss, Andrew Ullmann, sagte: „Die Ständige Impfkommission sollte ihre Empfehlung zu den Impfintervallen überarbeiten und den Zeitpunkt der Zweitimpfung vorziehen.“ Die Stiko empfiehlt bislang längere Zeitabstände zwischen den zwei Impfungen als möglich. Das hat Gründe: Bei Astrazeneca etwa steigt die Wirksamkeit bei längerem Abstand. Zudem sprach die Impfstoffknappheit dafür, zunächst möglichst viele Menschen zu versorgen.

Bei Astrazeneca lautet der bisherige Rat des Expertengremiums, zwölf Wochen zwischen erster und zweiter Dosis verstreichen zu lassen. Für die mRNA-Impfstoffe beträgt der empfohlene Abstand sechs Wochen. Laut Zulassung wären schnellere Impfserien möglich: zwei Biontech-Spritzen im Abstand von drei Wochen, bei Moderna und Astrazeneca im Abstand von vier Wochen.

Patrick Reichelt