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20210625185053

Johnson & Johnson und Astrazeneca bleiben in Dänemark außen vor

18:50
25.06.2021
Die Corona-Impfstoffe von Johnson & Johnson und Astrazeneca werden in Dänemark auch weiterhin aus der nationalen Impfkampagne herausgehalten. Man könne die beiden Präparate auch nach erneuter Überprüfung nicht für einen Einsatz in Dänemark empfehlen, teilte die Gesundheitsverwaltung des Landes am Freitag mit. Die Mittel werden deshalb weiterhin nicht im Rahmen des öffentlichen Impfprogramms angeboten.

Wegen deutlicher Verzögerungen bei der Impfkampagne hatte die dänische Regierung die Gesundheitsbehörden zuletzt gebeten, den Einsatzstopp für die beiden Mittel noch einmal zu überdenken. Dänemark hatte die Verwendung von Astrazeneca-Dosen Mitte März nach Berichten über seltene Fälle von Blutgerinnseln in Verbindung mit der Impfung zunächst gestoppt und den Wirkstoff Mitte April dann gänzlich aus dem Impfprogramm gestrichen. Ein ähnlicher Schritt folgte Anfang Mai für Johnson & Johnson.

Seit einigen Wochen können sich Däninnen und Dänen aber im Rahmen einer Zusatzverordnung freiwillig eines der beiden Präparate von einer privaten Firma verabreichen lassen. Voraussetzung für eine solche Impfung ist eine vorherige Beratung mit einem Arzt. Die Impfungen sind ebenfalls kostenlos. In Dänemark haben bislang knapp 54 Prozent aller Bürger eine Corona-Erstimpfung erhalten. Knapp 30 Prozent sind fertiggeimpft.

Malte Bürger

Von der Leyen besorgt über Delta-Variante

16:36
25.06.2021
EU-Kommmissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat vor einer weiteren Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus gewarnt. Man sei besorgt über die Mutante, sagte von der Leyen am Freitag nach einem EU-Gipfel in Brüssel. In Großbritannien sei Delta bereits die vorherrschende Variante, auch in der EU verbreite sie sich zunehmend. Die gute Nachricht sei jedoch, dass eine doppelte Impfung auch gegen die Delta-Variante sehr wirksam sei. Eine einfache Impfung mindere zumindest das Risiko einer schweren Krankheit.

Die Kommissionspräsidentin rief zugleich zu Wachsamkeit auf. Maßnahmen wie das Tragen einer Maske und das Abstandsgebot müssten weiter gelten. Außerdem müsse man „impfen, impfen, impfen“. Von der Leyen zufolge wurden mehr als 420 Millionen Impfstoff-Dosen an die EU-Staaten geliefert. Fast 60 Prozent der EU-Bevölkerung seien dann mindestens einmal geimpft.

Malte Bürger