Letztes Update:
20210624191430

Inzidenzwert in Bremerhaven bei 0,0

14:35
24.06.2021
Im Land Bremen gibt es neun neue Corona-Infektionen, die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle beträgt damit jetzt 27.418, teilt das Gesundheitsressort mit.  Die Zahl der aktiven Infektionen sank um 16 auf 153. Insgesamt 26.782 (+25) Menschen gelten als genesen. Die Zahl der an oder in Folge einer Corona-Infektion Verstorbener ist unverändert 483. 
Auf Bremerhaven entfallen davon 48 (-6) aktive Infektionen, 4.526 (+0) insgesamt bestätigte Fälle, 4.374 (+6) Genesene und 104 (+0) Verstorbene. 
Der Inzidenzwert in Bremen beträgt 9,3 und in Bremerhaven 0,0. 

Michael Rabba

Bremerhaven hebt Einschränkungen in städtischen Ämtern auf

13:14
24.06.2021
Die Stadt Bremerhaven hebt die coronabedingten Einschränkungen in ihren Ämtern zum 1. Juli auf.  Damit können die Dienstleistungsangebote der städtischen Ämter "weitgehend wiederhergestellt werden", teilt der Magistrat mit. "Dies gilt vor allem auch für persönliche Vorsprachen." Bei einzelnen Sachgebieten könne es aber auch weiterhin notwendig sein, "mit eingeschränkten Öffnungszeiten den Kundenkontakt für einen sinnvollen Infektionsschutz zu begrenzen".  Bis auf Weiteres bleibt es bei der Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung innerhalb der Räumlichkeiten der Stadtverwaltung.

Michael Rabba

Kinderkommission rügt Corona-Politik

11:42
24.06.2021
Die Kinderkommission des Bundestages hat den Umgang mit Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie kritisiert und mehr Rücksichtnahme auf ihre Interessen gefordert. Kinder und Jugendliche seien in der öffentlichen Debatte vor allem zu Beginn der Pandemie „leider des Öfteren als "Virenschleudern" einerseits und "Coronaparty-Feiernde" andererseits“ dargestellt worden, heißt es in einer Stellungnahme des Gremiums. „Die entwicklungsspezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen von Kindern und Jugendlichen traten dahingehend weitgehend in den Hintergrund“, kritisiert die Kommission. Sie seien zunächst auch nicht beteiligt worden.

Die Kinderkommission ist ein Unterausschuss des Familienausschusses im Bundestag und versteht sich als Interessenvertretung für Kinder und Jugendliche. Für ihre Stellungnahme hatte sie über mehrere Monate Experten aus Gewerkschaften und Verbänden und Vertreter jugendlicher Mitbestimmungsstrukturen angehört.

Verwiesen wird in der Stellungnahme auf mangelnden Kontakt zu Gleichaltrigen, wenig Platz und Bewegung, fehlende Tagesstruktur und fehlende technische Ausstattung. „Uneinheitliche und kurzfristige Öffnungen bzw. Schließungen von Kitas und Schulen haben Kindern und Eltern viel abverlangt und Unsicherheit geschaffen“, heißt es außerdem. Sachverständige hätten der Kommission von erhöhten Fallzahlen der Kinder- und Jugendpsychiatrie berichtet.

Die Kommission fordert für die Zukunft die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und die Berücksichtigung ihrer Interessen bei Corona-Eindämmungsverordnungen und lokalen Pandemieplänen. Empfohlen wird dafür die Schaffung von Expertengremien unter Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und Jugendverbänden zur Beratung von Bundes- und Landesregierungen. „Die Rechte von Kindern, insbesondere auf Bildung, Beteiligung und Freizeit müssen in zukünftigen Pandemieplänen eine zentrale Rolle spielen“, sagte der Linken-Abgeordnete Norbert Müller, unter dessen Vorsitz die Stellungnahme entstand.

Malte Bürger