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20210609105629

Fast 47 Prozent der Deutschen mindestens einmal gegen Corona geimpft

10:14
09.06.2021
In Deutschland sind inzwischen 46,5 Prozent der Menschen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch (Stand: 10.55 Uhr) haben 38,6 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten. 18,9 Millionen Menschen (22,8 Prozent) sind vollständig geimpft. Insgesamt sind demnach 56,6 Millionen Impfdosen verabreicht worden. Am Dienstag wurden laut RKI 984 723 Dosen gespritzt.

Je nach Bundesland variiert laut RKI die Impfquote. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften verzeichnet Bremen mit 50,4 Prozent. Sachsen liegt mit 41,5 Prozent etwas hinter den anderen Bundesländern zurück. Das Saarland liegt bei der Berücksichtigung aller verabreichten Impfdosen beim Tempo an der Spitze, während die Kampagne dem RKI zufolge in Brandenburg am langsamsten läuft. Das östliche Bundesland hat aber von allen Ländern bislang auch mit die wenigsten Impfdosen erhalten.

Impfwillige können sich seit Montag unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste in Deutschland gegen Corona impfen lassen. Gleichzeitig stiegen Tausende Betriebsärztinnen und -ärzte in die Impfungen ein. Die Impfkampagne in Deutschland hat Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft.

Malte Bürger

Stadt Lübeck schließt Corona-Testzentrum wegen möglicher Fehler

09:46
09.06.2021
Das Lübecker Gesundheitsamt hat ein privates Corona-Testzentrum wegen möglicher Unregelmäßigkeiten geschlossen. Dort soll Personen, die sich per E-Mail angemeldet hatten, bereits vor dem Abstrich ein negatives Testergebnis mitgeteilt worden sein, sagte eine Sprecherin der Hansestadt Lübeck am Mittwoch auf Anfrage. Das Gesundheitsamt habe deshalb die Teststation in der Lübecker Altstadt auf unbestimmte Zeit geschlossen.

Unklar ist bislang, ob es sich um einen Softwarefehler oder um kriminelle Tätigkeiten handelt. Die Staatsanwaltschaft wollte aktuell zu dem Fall keine Stellungnahme abgeben. Zuvor hatte NDR 1 Welle Nord darüber berichtet.

Patrick Reichelt