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20210528152533

Großbritannien lässt Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson zu

14:48
28.05.2021
Als vierten Impfstoff gegen das Coronavirus hat Großbritannien das Vakzin des US-Konzerns Johnson & Johnson zugelassen. Gesundheitsminister Matt Hancock sprach am Freitag von einem „weitereren Schub“ für das britische Impfprogramm. Weil der Impfstoff bereits nach einer Dosis seine volle Wirkung entfaltet, werde er eine wichtige Rolle dabei spielen, alle Menschen in Großbritannien zu impfen und möglicherweise später im Jahr ein Auffrischungsprogramm zu beginnen, sagte Hancock. Die Regierung hat 20 Millionen Dosen bestellt.

Zuvor waren in Großbritannien bereits die Mittel von Astrazeneca, Biontech/Pfizer und Moderna zugelassen worden. Bei diesen Präparaten sind für den vollen Schutz jeweils zwei Impfungen notwendig. Bisher ist knapp die Hälfte der Erwachsenen im Land vollständig geimpft.

Malte Bürger

Mann stirbt nach Corona-Impfung in Flensburg - Zusammenhang unklar

14:06
28.05.2021
Ein 64 Jahre alter Mann ist nach einer Corona-Schutzimpfung in Flensburg gestorben. Der Mann kam nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom Freitag einen Tag nach der Impfung am 22. Mai ins Krankenhaus und starb dort wenig später. Zuerst berichtete das „Flensburger Tageblatt“.

Die Obduktion habe als Todesursache eine Koronarthrombose ergeben, ein Blutgerinnsel in einem Herzkranzgefäß. Ob eine Vorerkrankung oder die Impfung ursächlich war, werde noch untersucht. Der 64-Jährige hatte den Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten.

Malte Bürger

Bundesrat stimmt Änderungen an Corona-Notbremse zu

13:28
28.05.2021
Der Bundesrat hat am Freitag mehreren Änderungen an der Corona-Notbremse des Bundes zugestimmt. Unter anderem wird damit geregelt, dass Kinder zwischen 6 und 16 Jahren keine FFP2-Masken tragen müssen - für sie reicht die meist blaue OP-Maske aus. Außerdem müssen Hochschulen keinen Wechselunterricht anbieten, der in Regionen mit hohen Infektionszahlen für andere Schulen eigentlich vorgeschrieben ist. Weitere Ausnahmen gibt es für die Ausbildung von Polizisten, Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz sowie Trainings für Piloten und andere Crewmitglieder.

Im gleichen Atemzug stimmte der Bundesrat zu, dass künftig nicht nur Ärzte, sondern auch Apothekerinnen und Apotheker Nachtragungen im Impfpass vornehmen dürfen. Das soll vor allem nachträgliche Einträge der Corona-Impfung in den digitalen Impfausweis erleichtern. Wer falsche Impf- oder Testbescheinigungen ausstellt, muss künftig mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe rechnen, wer die falschen Bescheinigungen nutzt mit bis zu einem Jahr.

Malte Bürger