Letztes Update:
20210528123458

Reisebeschränkungen für Niederlande und Polen entschärft

11:49
28.05.2021
Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen entschärft die Bundesregierung die Einreisebeschränkungen für mehrere weitere EU-Länder. Die Niederlande und Zypern werden am Sonntag vom Hochinzidenz- zum Risikogebiet heruntergestuft, wie das Robert Koch-Institut am Freitag in Berlin bekanntgab. Damit wird die generelle Quarantänepflicht für Einreisende aus diesen Ländern aufgehoben. Durch einen negativen Corona-Test bei Einreise kann man dann zehn Tage Isolation umgehen.

Drei weitere Mitgliedsstaaten der Europäischen Union werden ganz von der Liste der Risikogebiete gestrichen: Polen, Ungarn und Bulgarien, ebenso wie Liechtenstein und Monaco. Auch einzelne spanische Regionen fallen aus der Liste. Konkrete Auswirkungen hat das für Reisende, die auf dem Landweg nach Deutschland kommen. Sie sind dann auch von der Testpflicht nach Einreise befreit. Flugreisende aus diesen Ländern müssen dagegen weiter einen negativen Corona-Test vorweisen können.

Als Hochinzidenzgebiete werden in der Regel Länder eingestuft, in denen die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche (Sieben-Tage-Inzidenz) über 200 liegt. Als Risikogebiete gelten Länder mit einer Inzidenz über 50. Die Dominikanische Republik in der Karibik gehört nun wieder zu diesen Gebieten. Der afrikanische Inselstaat São Tomé und Príncipe wurde dagegen ganz von der Risikoliste gestrichen.

Mit den neuen Einstufungen sinkt die Zahl der weltweit als Hochinzidenzgebiete eingestuften Länder von 30 auf 28. Die Zahl der Risikogebiete liegt allerdings weiterhin weit über 100. In die höchste Risikokategorie der Virusvariantengebiete mit besonders strikten Reisebeschränkungen fallen Großbritannien sowie elf Länder in Asien, Afrika und Lateinamerika.

Nur „Corona-Helden“ und Ehrenamtliche als Fans bei der Leichtathletik

10:15
28.05.2021
Nur bestimmte Personengruppen aus Niedersachsen dürfen als Zuschauer bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig ins Stadion. Der DLV verwies am Freitag darauf, dass die kostenlosen Tickets für die Titelkämpfe vom 4. bis 6. Juni an so genannte „Corona-Helden“ von Wohlfahrtsverbänden sowie ehrenamtliche Mitarbeiter der niedersächsischen Leichtathletik gehen.

„Wir wollen das Zuschauermodell für die Titelkämpfe in Braunschweig vor allem Personen aus Niedersachsen zukommen lassen, die durch Corona sehr betroffen sind oder waren“, sagte DLV-Veranstaltungsdirektor Marco Buxmann. Bis zu jeweils 2000 Besucher sind unter strengen Hygienemaßnahmen am Samstag und Sonntag zugelassen. Das Stabhochspringen der Frauen am Freitag findet ohne Publikum statt. Im vergangenen Jahr musste der Deutsche Leichtathletik-Verband wegen der Corona-Pandemie seine Meisterschaften an gleicher Stelle ganz ohne Besucher austragen.

Rund 117.000 Menschen im Land Bremen zweimal geimpft

09:50
28.05.2021
Im Land Bremen sind bislang insgesamt 219.210 Menschen in Impfzentren oder durch mobile Teams geimpft worden, wie die Gesundheitsbehörde am Freitag mitteilte. Am Donnerstag lag der Wert bei 217.785, er stieg also um 1425. 116.728 Menschen haben bereits eine zweite Impfung erhalten (Donnerstag: 114.684). 180.587 der Geimpften entfallen auf die Stadtgemeinde Bremen, dort haben bislang 95.558 Personen eine zweite Impfung erhalten. In Bremerhaven wurden 38.623 Personen geimpft, 21.170 davon bereits zwei Mal.