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Etwas mehr Homeoffice im Mai

06:50
28.05.2021
Im Mai haben etwas mehr Menschen in Deutschland zumindest teilweise aus dem Homeoffice heraus gearbeitet. Die Quote stieg von 30,8 Prozent im April auf 31,0 Prozent, wie das Ifo-Institut am Freitag mitteilte. Das ist nach wie vor nur etwas mehr als die Hälfte der 56 Prozent der Arbeitnehmer, bei denen das Forschungsinstitut Potenzial für zumindest teilweises Homeoffice sieht.

„Wir beobachten seit Februar praktisch eine gleichbleibende Homeoffice-Quote, trotz der krisenbedingt eingeführten Pflicht“, sagt Jean-Victor Alipour, Experte für Homeoffice beim Ifo-Institut.

Den höchsten Homeoffice-Anteil gab es laut Ifo bei IT-Dienstleistern. Hier stieg er um 0,6 Punkte auf 80,6 Prozent. Deutlich rückläufig war er im Mai bei Forschern und Entwicklern, wo es einen Rückgang von 55,4 auf 49,1 Prozent gab.

Beim Blick auf die Wirtschaftssektoren liegen die Dienstleister mit einer Quote von 41,5 Prozent vorn. Dahinter folgen die Industrie mit 22,9 und der Handel mit 18,2. Auf dem Bau sind es nur 9,9 Prozent. Bei Dienstleistern und Industrie stieg die Quote zuletzt, im Handel und auf dem Bau sank sie.

Entspannung bei Corona-Infektionen in Niedersachsen

06:24
28.05.2021
Das Corona-Infektionsgeschehen in Niedersachsen entspannt sich weiter. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist am Freitag leicht zurückgegangen und liegt nun bei 25,6 - so viele Menschen steckten sich pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen an, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Donnerstag waren für ganz Niedersachsen noch 27,9 Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche registriert worden. Am Freitag wurden 424 Neuinfektionen gezählt, die Gesamtzahl der Infektionen stieg damit auf 257.191. Die Zahl der Todesfälle stieg um 14 auf inzwischen 5598. In Bremen lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 31,7.

Alle Kreise und kreisfreien Städte in Niedersachsen lagen unter der kritischen Marke von 100. Die höchste Inzidenz verzeichnete die Stadt Emden mit 84,1, gefolgt vom Landkreis Holzminden (63,9) und der Stadt Delmenhorst (50,3). Auf die niedrigsten Werte kamen der Landkreis Cuxhaven mit 6,1, der Landkreis Friesland (8,1) und der Landkreis Uelzen (8,7).