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20210527050056
Kapitel

Mittwoch, 26. Mai

Das war am Mittwoch, 26. Mai, wichtig

20:55
26.05.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Die geplanten Corona-Impfungen für Schüler ab zwölf Jahren werden von den Schulleiterin in Niedersachsen begrüßt. Das sei ein "großer Schritt zu mehr Normalität", sagte René Mounajed, Vorstand des Schulleiterverbandes, dem NDR.
  • Die Inzidenz in der Stadtgemeinde Bremen ist so niedrig wie seit acht Monaten nicht mehr. Am Mittwoch lag sie bei 31,3.
  • Im Land Bremen wurden bislang insgesamt 215.702 Menschen in Impfzentren oder durch mobile Teams geimpft, wie die Gesundheitsbehörde am Mittwoch mitteilte.


Deutschland und die Welt:

  • Erstmals seit Oktober ist der bundesweite Inzidenzwert unter 50 gefallen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitgeteilt hat. Die Gesundheitsämter meldeten 2626 Neuinfektionen und 270 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona.
  • Die Ständige Impfkommission (Stiko) wird die Corona-Impfung wohl erst einmal nicht für alle Kinder empfehlen. "Bei unklarem Risiko kann ich zurzeit noch nicht vorhersehen, dass es eine Impfempfehlung für eine generelle Impfung geben wird", sagte Kommissionsmitglied Rüdiger von Kries bei RBB. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Kinder-Impfung aber auch ohne Stiko-Empfehlung anbieten.
  • Das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern öffnet am 4. Juni für den bundesweiten Übernachtungstourismus. Eine Woche später, am 11. Juni, sind dann auch wieder Tagesausflüge in den Nordosten möglich.
  • CDU-Chef Armin Laschet hat den Bund aufgefordert, ausreichend Impfstoff für den Sommer zu beschaffen. Die Impfkampagne laufe nur so lange weiter, wie für Nachschub gesorgt werde, sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident am Mittwoch nach dem Besuch eines Impfzentrums in Düsseldorf.
  • Der Corona-Impfstoff des US-Unternehmens Johnson & Johnson wird in Belgien zunächst nur noch Menschen ab 41 Jahren gespritzt. Hintergrund ist der Tod einer Unter-40-Jährigen, der womöglich mit einer Impfung mit dem Präparat von Johnson & Johnson in Verbindung stehe.

Schweiz öffnet Restaurants innen - Geimpfte reisen ohne Auflage ein

20:12
26.05.2021
Die Schweiz lockert weitere Corona-Maßnahmen. Ab kommender Woche können Restaurants wieder Gäste in Innenräumen bewirten, gab Gesundheitsminister Alain Berset am Mittwoch bekannt. Terrassen waren bereits seit Mitte April wieder geöffnet. Es sei beruhigend, dass die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen trotz der Öffnungsschritte seit März weiter sinke, sagte Berset. Nach den neuen Plänen sollen ab 20. August auch wieder Fußballspiele mit großem Publikum möglich sein: Bei Anlässen mit Sitzplätzen soll die Höchstzahl der Besucher aufgehoben werden.

Schon ab kommender Woche dürfen einige Großveranstaltungen mit bis zu 1000 Menschen im Freien und 600 in Innenräumen stattfinden. Anfang Juli sollen die Zahlen auf 5000 draußen und 3000 drinnen steigen - alles unter Auflagen und Einhaltung von Schutzkonzepten. Ab August sollen noch größere Anlässe erlaubt werden. Bei Veranstaltungen im Freien muss auf Sitzplätzen keine Maske mehr getragen werden. Bei Veranstaltungen mit Stehplätzen wie Open-Air-Festivals sind Masken weiter Pflicht. Dort darf nur die halbe Kapazität der Besucher zugelassen werden. Auch Privatveranstaltungen dürfen wieder größer werden: Statt zehn dürfen sich 30 Menschen in Innenräumen treffen, statt 15 sind es 50 im Freien.

Max Seidenfaden