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20210525151447

DGB-Chef Hoffmann gegen rasches Ende der Homeoffice-Pflicht

13:50
25.05.2021
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat sich gegen ein rasches Ende der Homeoffice-Pflicht für Unternehmen ausgesprochen. „Solange nicht ein Großteil der Beschäftigten vollständig geimpft ist, dürfen sich die Arbeitgeber nicht aus der Verantwortung ziehen“, sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Trotz sinkender Neuinfektionszahlen sei die Pandemie noch lange nicht bewältigt. „Deswegen wäre es unverantwortlich, jetzt übereilt alle wirkungsvollen Mechanismen, die helfen, die Pandemie einzudämmen, über Bord zu werfen.“

Gerade die Unternehmen stünden im besonderen Maße in der Pflicht, für einen wirksamen Arbeits- und Gesundheitsschutz zu sorgen, sagte Hoffmann. Das beinhalte neben klaren Hygienekonzepten auch das Angebot von Coronatests und die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie hatte ein Ende der Homeoffice- und Testpflicht in den Betrieben gefordert. Auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier stellte Unternehmen und Beschäftigten schrittweise Lockerungen der Homeoffice-Pflicht in Aussicht. Zugleich glaube er aber, dass viele Beschäftigte weiter von zuhause arbeiten könnten, sagte der CDU-Politiker. Arbeitgeber und Arbeitnehmer arrangierten sich und machten flexiblere Arbeitsmodelle möglich.

Malte Bürger

Corona-Zahlen in Malaysia steigen massiv - Experten warnen

13:20
25.05.2021
In Malaysia müssen sich die Menschen Experten zufolge auf einen massiven Anstieg der Corona-Zahlen einstellen. Das südostasiatische Land kämpft seit Wochen gegen seine bisher schwerste Corona-Welle. Am Dienstag verzeichneten die Behörden fast 7300 Neuinfektionen - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. „Die Malaysier müssen sich auf das Schlimmste vorbereiten“, twitterte der Generaldirektor des Gesundheitsministeriums, Noor Hisham Abdullah. Die täglichen Zahlen folgten einem exponentiellen Trend, warnte er.

Die Regierung in Kuala Lumpur hatte zuletzt neue Einschränkungen verhängt. So wurden die Menschen vor allem aufgefordert, soweit wie möglich im Homeoffice zu arbeiten. Einen kompletten Lockdown wie zu Beginn der Pandemie will die Regierung aber verhindern, weil sie den wirtschaftlichen Kollaps befürchtet.

Malaysia mit seinen 32 Millionen Einwohnern war vergangenes Jahres zunächst sehr glimpflich durch die Pandemie gekommen. Im Oktober begann dann ein Anstieg der Zahlen. Mittlerweile wurden etwa 520.000 Fälle bestätigt, mehr als 2300 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Malte Bürger