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2000 Zuschauer bei deutschen Leichtathletik-Meisterschaften erlaubt

13:45
20.05.2021
Die niedersächsische Landesregierung hat am Donnerstag erlaubt, dass die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften Anfang Juni in Braunschweig an zwei von drei Tagen vor jeweils 2000 Zuschauern stattfinden dürfen. Voraussetzungen für den Einlass in das Eintracht-Stadion sind ein negativer Corona-Test, eine vollständige Impfung oder die Genesung von einer Corona-Infektion.

Die deutschen Meisterschaften finden vom 4. bis 6. Juni zum zweiten Mal nacheinander im Eintracht-Stadion statt. 2020 waren dort noch keine Zuschauer erlaubt. In diesem Jahr gilt die begrenzte Rückkehr von Besuchern zumindest am Samstag und Sonntag. Den entsprechenden Antrag hatte die Stadt Braunschweig gestellt. Das Hygienekonzept wurde zusammen mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband erarbeitet.

Impfkampagne in Indien verliert an Tempo

11:50
20.05.2021
In Indien sind zuletzt pro Tag tendenziell immer weniger Leute gegen Corona geimpft worden. Während im April teils um die 4 Millionen Dosen am Tag verabreicht wurden, waren es am Mittwoch nur 1,2 Millionen Dosen, wie Zahlen des indischen Gesundheitsministeriums am Donnerstag zeigten. „Die Covid-Impfkurve nimmt viel schneller ab als die Kurve der Infektionen oder Todesopfer in Indien“, schrieb dazu die Epidemiologin Bhramar Mukherjee auf Twitter. „Als ich dies zum ersten Mal sah, konnte ich den Daten nicht glauben.“

In dem Land mit 1,3 Milliarden Einwohnern mangelt es an Corona-Impfstoff. Anders als viele reichere Länder hat Indien viel später die entsprechenden Dosen gekauft - und auch erst, nachdem die Impfstoffe im Land zugelassen waren. Bislang haben in Indien etwas mehr als zehn Prozent der Menschen mindestens eine Impfung erhalten. Etwas mehr als drei Prozent sind vollständig geimpft.

Impfwillige müssen sich in vielen Teilen des Landes online registrieren - viele Menschen besonders in den ländlichen Regionen haben aber gar keinen Internetzugang. Die Pandemie hat sich derweil zunehmend in gerade diese ländlichen Regionen verlagert, auch weil es dort deutlich weniger Testmöglichkeiten gibt.

Zuletzt wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums landesweit mehr als 276 000 Neuinfektionen sowie 3874 Todesfälle binnen 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Coronavirus erfasst.

Betriebsärzte müssen bis Freitag Corona-Impfstoff bestellen

11:46
20.05.2021
Die geplanten Corona-Impfungen für Beschäftigte über ihre Firmen nehmen konkretere Formen an. Für den vorgesehenen Start ab dem 7. Juni müssen Betriebsärzte bis diesen Freitag Impfstoff bei Apotheken bestellen - für die erste Woche zunächst begrenzt auf jeweils höchstens 804 Dosen des Präparats von Biontech/Pfizer. Das geht aus einer Handreichung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hervor, über die zuerst die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Donnerstag) berichtete.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte der Zeitung: „Je mehr Ärzte impfen, desto schneller läuft die Impfkampagne.“ Außerdem komme bald eine Phase, in der jene zu überzeugen seien, denen der Weg zum Arzt oder ins Impfzentrum zu weit sei. „Gelegenheit macht Impfung“, sagte Spahn mit Blick auf Angebote direkt über Betriebe.

Anspruch auf eine Corona-Impfung über Betriebsärzte sollen „alle Betriebsangehörigen“ haben. Dies soll unabhängig vom Wohnsitz oder dem gewöhnlichen Aufenthaltsort gelten - also auch für Grenzpendler und Saisonarbeiter, heißt es im Entwurf für eine erneute Änderung der Impfverordnung.

Malte Bürger