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20210520062902

Bundesweite Inzidenz sinkt auf 68,0

05:51
20.05.2021
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 12.298 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 17.419 Ansteckungen gelegen. Die 7-Tage-Inzidenz gab das RKI am Donnerstagmorgen mit bundesweit 68,0 an (Vortag: 72,8; Vorwoche: 103,6). Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 237 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 278 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.626.393 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 3 358 000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 86 902 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Mittwochabend bei 0,76 (Vortag: 0,73). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 76 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Malte Bürger

Trotz Corona: 55 Millionen Vertriebene im eigenen Land

05:10
20.05.2021
Trotz Corona-Pandemie ist die Zahl der Menschen, die im eigenen Land in andere Regionen fliehen mussten, im vergangenen Jahr rund um den Globus stark gestiegen. Ende 2020 waren weltweit 55 Millionen Menschen von einem solchen Schicksal betroffen - so viele wie noch nie, wie die Beobachtungsstelle für intern Vertriebene (IDMC) am Donnerstag in Genf berichtete. Ein Jahr zuvor waren 45,7 Millionen im eigenen Land vor Krieg und Naturkatastrophen auf der Flucht.

Zusätzlich zu dieser Momentaufnahme schätzt die IDMC auch Fluchtbewegungen innerhalb von Landesgrenzen. Diese Zahl erfasst auch Menschen, die mehrmals vertrieben werden. Im Laufe des vergangenen Jahres 2020 waren es 40,5 Millionen solcher Bewegungen. „Es ist schockierend, dass voriges Jahr jede Sekunde jemand von zu Hause weg musste und im eigenen Land auf der Flucht war“, sagte Jan Egeland, der Leiter des Norwegian Refugee Council. Die IDMC ist Teil dieser Hilfsorganisation.

„Vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie sind diese hohen Zahlen besonders Besorgnis erregend“, sagte IDMC-Direktorin Alexandra Bilak. Corona-Beschränkungen und die Ansteckungsgefahr hätten Geflüchtete davon abgehalten, Notquartiere aufzusuchen und die Datensammlung vor Ort erschwert. Dennoch seien die Zahlen gestiegen.

Malte Bürger

Städtetag: Vorsicht auch zu Pfingsten - „Lockerungen auf Bewährung“

04:09
20.05.2021
Der Deutsche Städtetag hat an die Menschen in Deutschland appelliert, auch über Pfingsten trotz gelockerter Corona-Auflagen vorsichtig zu sein. Die Welt sehe freundlicher aus als zu Ostern und die Menschen freuten sich, dass wieder mehr Aktivitäten möglich seien, sagte der Hauptgeschäftsführer des Städtetages, Helmut Dedy, der „Rheinischen Post“ (Donnerstag). „Die aktuellen Lockerungen sind allerdings Lockerungen auf Bewährung. Obwohl die Inzidenz-Zahlen weiter sinken und die Zahl der Geimpften zunimmt, ist die Pandemie nicht besiegt“, warnte Dedy. Vorsicht bleibe angesagt, um die neuen Freiheiten nicht zu riskieren.

Malte Bürger