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20210519174336

Inzidenz in Bremen nähert sich der 50er-Marke

15:57
19.05.2021
Die 7-Tage-Inzidenz in Bremen sinkt weiter und ist nun laut Gesundheitsressort bei 54,3 (Vortag: 58,1). Auch in Bremerhaven geht der Trend nach unten (von 75,7 auf 66,9).

Die Zahl der bestätigten Infektionen im Land Bremen steigt auf insgesamt 26.696 (+85), wovon 25.632 (+183) genesen sind. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 470. Damit gibt es nun 594 (-98) aktive Fälle.

Im Land Bremen müssen aktuell 97 Personen stationär versorgt werden, davon 40 auf Intensivstationen. 26 der intensivmedizinisch behandelten Personen müssen beatmet werden. Bei mindestens 25 Personen muss der Gesundheitszustand als schlecht oder kritisch beschrieben werden.

Patrick Reichelt

Zweite Corona-Welle: Argentinien meldet über 35 000 Neuinfektionen

15:49
19.05.2021
 Im Herbst auf der Südhalbkugel hat die zweite Welle der Corona-Pandemie Argentinien hart getroffen. Am Dienstag registrierte das südamerikanische Land 35 543 Neuinfektionen pro Tag - der mit Abstand höchste Wert seit Beginn der Pandemie vor mehr als einem Jahr. Bereits in den vergangegen Wochen lag die Zahl der neuen Infektionen pro Tag immer wieder über 25 000.

Bislang haben sich rund 3,3 Millionen Menschen in Argentinien nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, über 71 000 Patienten sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Auslastung der Intensivstationen liegt bei über 70 Prozent.

Nach einem der längsten Lockdowns weltweit im vergangenen Jahr gelten für einen großen Teil der Menschen derzeit wieder strenge Ausgangsbeschränkungen. Im Großraum Buenos Aires gilt von 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr eine Ausgangssperre. Alle sozialen, sportlichen, kulturellen und religiösen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sind untersagt. Schulen und Kindergärten sind geschlossen.

Patrick Reichelt

250 Menschen in Kirche gegen Corona geimpft

15:08
19.05.2021
In der Kirche Sankt Antonius in Castrop-Rauxel sind am Mittwoch rund 250 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Die Aktion einer örtlichen Hausärztepraxis werde im Wochenrhythmus fortgeführt, sagte Pfarrer Bernhard Dlugosch der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Zeitweise seien in der Kirche vier Mediziner und fünf Helfende im Einsatz gewesen und hätten dort das Vakzin verabreicht. Der katholische Geistliche kündigte an, Sankt Antonius auch für die Zweitimpfungen zu öffnen. Die Aktion sei eine gute Tat an den Menschen.

Die Idee für das Impfzentrum in der Kirche hatte der ortsansässige Neurologe Magnus Heier. Er befürchte, dass sich die Wartezimmer der niedergelassenen Ärzte bald zu Hotspots entwickeln könnten, sagte er der KNA. Denn viele Praxen könnten die Corona-Hygieneregeln - etwa Abstand halten und lüften - nicht optimal einhalten.

Eine Lösung sind laut Heier Kirchen mit ihren hohen und großen Räumen sowie mit mehreren Ein- und Ausgängen. Oft seien die Gebäude auch zentral gelegen und für Patienten gut zu erreichen. Die Hygieneanforderungen ans Impfen würden sie meist erfüllen, denn Gottesdienste müssten derzeit ohnehin unter Corona-Auflagen stattfinden. "Es bedarf keiner Vorbereitung, denn die Kirchen sind ja quasi alle vorbereitet", so der Facharzt. Er hoffe, dass das Beispiel deutschlandweit Schule macht.

Patrick Reichelt