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Reiseblase zwischen Hongkong und Singapur erneut geplatzt

05:02
18.05.2021
Die Einrichtung einer sogenannten Reiseblase zwischen Hongkong und Singapur erweist sich als schwierig. Bereits zum zweiten Mal musste der Plan, quarantänefreie Flugreisen zwischen den beiden asiatischen Metropolen zu ermöglichen, kurz vor dem geplanten Start auf Eis gelegt werden. Begründet wurde die Entscheidung mit der Entwicklung der Corona-Infektionszahlen, die in Singapur in den vergangenen Tagen stark angestiegen waren.

Die Reiseblase hätte eigentlich schon im vergangenen November starten sollen, war aber bereits da kurzfristig abgesagt worden, weil Hongkong damals wieder mehr Corona-Fälle verzeichnet hatte. Als nächster Termin wurde der nun ebenfalls hinfällige 26. Mai anvisiert. Sowohl Singapur als auch Hongkong haben ihre Grenzen seit dem ersten Corona-Ausbruch im vergangenen Frühjahr weitestgehend dicht gemacht. Das konsequente Vorgehen half zwar dabei, das Virus unter Kontrolle zu bringen. Die scharfen Vorsichtsmaßnahmen führten aber auch dazu, dass der Reise- und Tourismusbranche in dem südostasiatischen Stadtstaat wie auch in der chinesischen Sonderverwaltungsregion ein schwerer Schlag versetzt wurde.

Gemäß dem Plan hätten sich Nutzer der Blase auf das Coronavirus testen lassen sollen, um auf eine Quarantäne verzichten zu können. Zunächst sollte es einen Flug pro Tag in jede Richtung geben. Vorgesehen war zudem ein Mechanismus, der die Vereinbarung aussetzt, sollte an einem der Orte die Zahl der nicht nachverfolgbaren Infektionen auf fünf Fälle pro Tag im Wochendurchschnitt ansteigen.

Malte Bürger

Schon 25 Corona-Fälle bei River Plate vor Superclásico

04:15
18.05.2021
Beim argentinischen Fußball-Erstligisten River Plate haben sich 25 Spieler mit dem Coronavirus infiziert. Inzwischen seien auch Lucas Beltrán, Flabian Londoño Bedoya, Gonzalo Montiel, Leonardo Ponzio und Alex Vigo positiv getestet worden, teilte der Verein aus Buenos Aires am Montag mit. Wenige Stunden später kamen weitere fünf Infizierte hinzu. Am Wochenende hatte der Club bereits 15 Corona-Fälle gemeldet.

Damit muss River Plate beim Spiel gegen den Club Independiente Santa Fe aus Kolumbien am Mittwoch in der Copa Libertadores auf zahlreiche Stammspieler verzichten. Zwar erlaubt der Fußballverband Conmebol für die südamerikanische Variante der Champions League einen Kader von bis zu 50 Spielern. Allerdings steht River Plate nach den jüngsten Krankmeldungen beispielsweise kein Torwart mehr zur Verfügung. Mit sechs Punkten aus vier Spielen liegt der Verein in der Gruppe D der Copa Libertadores derzeit auf Platz zwei hinter Fluminense FC aus Brasilien.

Argentinien steckt derzeit mitten in der zweiten Corona-Welle. Mit 28 680 Neuinfektionen wurde am Montag einer der höchsten Werte seit Beginn der Pandemie vor über einem Jahr gemeldet. Bislang haben sich rund 3,3 Millionen Menschen in Argentinien nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, über 71 000 Patienten sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Malte Bürger