In der mit Niedersachsen partnerschaftlich verbundenen südafrikanischen Ostkap-Provinz schreitet der Ausbau der Gesundheitsstruktur mit deutscher Unterstützung weiter voran. Am Freitag wurde dem Cecilia-Makiwane-Hospital in der Hafenstadt KuGompo (rpt KuGompo - früher: East London) eine für insgesamt 100 Betten konzipierte Behandlungsstation für Covid-19-Patienten übergeben.
In Kooperation mit Siemens und anderen Partnern unterstützte die Bundesregierung das Projekt. Es hat ein Gesamtvolumen von gut 3,4 Millionen Euro und ist Teil einer Reihe von Fördermaßnahmen, zu der schon im Vorjahr die Umwandlung einer alten Volkswagen-Fabrik in eine Corona-Klinik in Gqeberha (früher: Port Elizabeth) gehörte. Von medizinischer Ausrüstung über Schutzausrüstung bis zum Feldlazarett hilft Deutschland in der Corona-Krise Südafrika auf diverse Weise - oft in Zusammenarbeit mit dort ansässigen deutschen Firmen.
Siemens hat im Kampf gegen die Pandemie einen Nothilfefonds unter Leitung der Organisation „Caring Hands“ ins Leben gerufen, bei dem Mitarbeiterspenden vom Konzern in gleicher Höhe aufgestockt werden. Bei der Station handelt es sich um einen als Modul gestalteten Anbau mit Intensivstation und Laboren.