Letztes Update:
20210514041801
Kapitel

Donnerstag, 13. Mai

Das war am Donnerstag, 13. Mai, wichtig

18:15
13.05.2021
Bremen und Niedersachsen:
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bremen sinkt weiter. Am Donnerstag lag sie laut Gesundheitsbehörde bei 71,5. In Bremerhaven überschritt sie wieder die 100er-Marke und liegt bei 101,2.
  • Die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus im wöchentlichen Durchschnitt ist in Niedersachsen bis zum Donnerstag weiter gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen zuletzt bei 74,3, am Mittwoch hatte sie noch 78,2 betragen. 


Deutschland und die Welt:
  • Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 17 419 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 21 953 Neuansteckungen gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, nähert sich nun der Schwelle von 100. Sie lag laut RKI am Donnerstagmorgen bundesweit bei 103,6 (Vortag: 107,8; Vorwoche: 129,1).
  • Die Sicherheitsbehörden sorgen sich angesichts der Lockerungen für Geimpfte und Genesene in der Corona-Pandemie um gefälschte Impfpässe.
  • Nach der Zulassung des Corona-Impfstoffs von Pfizer/Biontech in den USA für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren hat US-Präsident Joe Biden zur Impfung dieser Altersgruppe aufgerufen.

Max Seidenfaden

RKI: Rund zwei Prozent Corona-Variante aus Indien - Tendenz steigend

17:56
13.05.2021
Auf sehr niedrigem Niveau beobachtet das Robert Koch-Institut (RKI) in Deutschland einen wachsenden Anteil der in Indien entdeckten Corona-Variante. Die neu als besorgniserregend eingestufte Mutante B.1.617 sei bisher nur in wenigen Proben nachgewiesen, „aber ihr Anteil stieg in den letzten Wochen stetig an“, heißt es in einem RKI-Bericht vom Mittwochabend. Ihr Anteil an den untersuchten Proben beträgt demnach weniger als zwei Prozent (Untervariante B.1617.1: 0,6 Prozent; B.1617.2: 0,9 Prozent). Das RKI betont, dass die absoluten Zahlen der Nachweise in der Woche vom 26. April bis 2. Mai lediglich im zweistelligen Bereich lägen: bei gut 30.

Bislang sei keine Abschwächung des hohen Anteils der in Großbritannien entdeckten, deutlich ansteckenderen Variante B.1.1.7 zu beobachten, schreibt das Institut weiter. Diese macht wie schon in den Vorwochen mehr als 90 Prozent der untersuchten Proben aus. Die ebenfalls als besorgniserregend eingestuften Varianten B.1.351 (Südafrika) und P.1 (Brasilien) spielen weiter eine untergeordnete Rolle: Laut RKI lag ihr Anteil in den vergangenen Wochen konstant bei 0 bis 1 Prozent beziehungsweise bei 0 bis 0,3 Prozent. In Deutschland wird nur ein kleiner Teil der Proben auf Varianten untersucht.

Patrick Reichelt