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20210512135134

Otto will ab Juni die inländische Belegschaft gegen Covid-19 impfen

12:13
12.05.2021
 Der Versandhändler Otto will von Juni an allen inländischen Konzern-Beschäftigen Impfungen gegen Covid-19 anbieten. Bundesweit seien 20 Betriebsimpfzentren startklar, teilte die Otto Group am Mittwoch in Hamburg mit. Das Impfkonzept sehe vor, „allen Konzernmitarbeitenden in Deutschland innerhalb eines Monats die erste Impfung und einen Folgetermin für die Zweitimpfung anzubieten“, sofern die Beschäftigten geimpft werden wollen und andere Impfmöglichkeiten in Impfzentren oder Arztpraxen noch nicht wahrgenommen wurden. „Ziel ist dabei die möglichst schnelle und breite Immunisierung der Belegschaften der Otto Group.“

Das Impfangebot bei Otto richtet sich nach Angaben eines Sprechers an alle 40 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns in Deutschland. Derzeit gehe man auf Basis bereits geimpfter Beschäftigter davon aus, rund 20 000 Menschen in den betrieblichen Impfzentren zu impfen. Deren Standorte sind unter anderem Hamburg, Burgkunstadt (Bayern), Haldensleben (Sachsen-Anhalt), Berlin und Löhne (Nordrhein-Westfalen).

Max Seidenfaden

Deutlich weniger Gasthörer an Hochschulen als vor Corona

11:25
12.05.2021
Angesichts überwiegender Online-Veranstaltungen bleiben den Hochschulen vor allem ältere Gasthörer weg. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, haben im laufenden Wintersemester 26 300 Menschen als Gast Lehrveranstaltungen an deutschen Hochschulen besucht. Das waren 29 Prozent weniger als im Wintersemester 2019/2020. Sogenannte Gasthörer können auch ohne Hochschulreife an einzelnen Lehrveranstaltungen teilnehmen, aber nicht an Abschlussprüfungen.

Besonders ältere Menschen verzichteten: Bei den Gasthörern ab 65 Jahren ging die Zahl der Teilnehmer im Vergleich zum Vorjahr um 58 Prozent zurück. „Viele Universitäten erklären den Rückgang mit der Umstellung von Präsenzlehre auf Online-Veranstaltungen im Rahmen der Corona-Maßnahmen“, berichtet das Bundesamt. „Der Wegfall des Campusbesuchs sowie die zusätzlichen technischen Hürden machen das Gaststudium für viele weniger attraktiv.“

Entgegen diesem Trend stieg die Zahl der Gaststudierenden unter 50 Jahren leicht an. Im Vergleich zu den 2,9 Millionen Studierenden im Wintersemester 2020/2021 machten Gasthörer weniger als ein Prozent aus.

Max Seidenfaden