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20210505174233

30,1 Prozent der Niedersachsen ein Mal gegen Coronavirus geimpft

11:16
05.05.2021
30,1 Prozent der Niedersachsen sind inzwischen mindestens ein Mal gegen das Coronavirus geimpft worden. Wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Mittwoch in Hannover sagte, gab es am Vortag 42 351 Impfungen in den Impfzentren und rund 46 000 Impfungen in den Arztpraxen. Niedersachsen liegt damit auf Rang fünf der Bundesländer, was den Impffortschritt angeht. 7,4 Prozent der Bürger haben bereits eine Zweitimpfung erhalten. Auf der Warteliste für eine Impfung stehen aktuell rund 530 000 Menschen. In Bremen haben 30,5 Prozent der Einwohner mindestens eine Erstimpfung erhalten. 10,4 Prozent sind vollständig geimpft.

Der weitere Fahrplan der Impfkampagne in Niedersachsen mit der Öffnung für die Prioritätsgruppe 3 wird am Donnerstag vorgestellt. Die einzelnen Gruppen der Prioritätsgruppe sollen sich nach und nach anmelden können, einige dazugehörige Berufsgruppen konnten bereits einen Impftermin reservieren.

Vor der bundesweiten Einbindung der Betriebsärzte in die Impfkampagne ab dem 7. Juni soll es in Niedersachsen bereits eine Testphase mit Modellprojekten geben, kündigte der Ministeriumssprecher an. Während dieser Testphase sollen die Betriebsärzte aber nur Beschäftigte impfen, die dazu nach der Priorisierung auch berechtigt sind.

Jan-Felix Jasch

Studie: Corona-Pandemie vertreibt Zweifel an der Digitalisierung

10:15
05.05.2021
Die Corona-Pandemie hat in der deutschen Wirtschaft die Bedenken gegen die Digitalisierung fast vollständig verschwinden lassen. Gut ein Jahr nach dem ersten Lockdown zweifeln nur noch zwölf Prozent aller Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten am Nutzen der Digitalisierung für ihre Firma. Das ist das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Befragung von mehr als 500 Unternehmen aller Branchen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, die am Mittwoch vorgestellt wurde.

Zu Beginn der Pandemie hatten noch 27 Prozent gesagt, ihnen sei der Nutzen unklar. 2019 lag die Quote der Digital-Skeptiker sogar bei 34 Prozent. Nun sagen zwei Drittel (64 Prozent), dass digitale Technologien dem Unternehmen helfen, die Pandemie zu bewältigen.

Der Stimmungsumschwung zeigt sich auch in konkreten Anwendungen. So lagen erstmals bei einer Unternehmensumfrage des Bitkom digitale Rechnungen vor den Papierbelegen. 31 Prozent stellen demnach elektronische Rechnungen, 19 Prozent nur auf Papier. 47 Prozent nutzen beide Wege.

Jan-Felix Jasch