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Fast 27 Prozent der Bürger gegen Corona erstgeimpft

10:26
30.04.2021
In Deutschland haben 26,9 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung bekommen. Das geht aus dem Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hervor (Stand: 30. April, 9.50 Uhr). Den vollen Impfschutz erhielten bislang 7,7 Prozent der Bevölkerung.

Am Donnerstag wurden demnach 916 388 Impfspritzen gesetzt. Das war der zweithöchste Tageswert seit Beginn der Impfkampagne, nur am Mittwoch waren es mit mehr als einer Million Impfungen noch deutlich mehr. Insgesamt verabreichten alle Impfstellen bislang fast 28,8 Millionen Dosen, davon knapp 22,4 Millionen bei Erstimpfungen und weitere fast 6,4 Millionen bei Zweitimpfungen.

Je nach Bundesland variiert die Impfquote. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften hat das Saarland mit 29,8 Prozent. Sachsen liegt mit 24,6 Prozent leicht hinter den anderen Bundesländern zurück. Von etwa 29,9 Millionen gelieferten Impfdosen wurden bislang 96,2 Prozent verbraucht.

Die Impfkampagne in Deutschland hat Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft.

Ungarn lässt wieder Fußball vor Publikum zu - Impfnachweis nötig

09:43
30.04.2021
In Ungarn finden von diesem Samstag an Fußballspiele und andere Sportevents wieder vor Publikum statt. Voraussetzung für den Besuch der Veranstaltungen ist das Vorweisen eines sogenannten Immunpasses, erklärte Ministerpräsident Viktor Orban am Freitag im staatlichen Radio. Den Immunpass erhält in Ungarn jeder, der zumindest eine erste Impfung gegen Covid-19 erhalten hat oder nachweislich erkrankt war.

Im Zehn-Millionen-Einwohner-Land sind derzeit rund vier Millionen Menschen gegen die Krankheit geimpft, die das Coronavirus auslösen kann. Der letztjährige Meister und Tabellenführer Ferencvaros Budapest verkauft bereits seit Mittwoch Tickets für sein Liga-Match am Samstag gegen den Tabellen-Achten Mezökövesd.

Jugendliche und Kinder, die derzeit noch nicht gegen Covid-19 geimpft werden können, dürfen Orbans Worten zufolge in Begleitung von Verwandten, die einen Immunpass haben, Sportveranstaltungen besuchen. In den Stadien müssen nicht einmal mehr Gesichtsmasken getragen werden. Ferencvaros empfiehlt allerdings für das Match am Samstag den Gebrauch eines Mund-Nasen-Schutzes.

Für Orban ist die Öffnung der Stadien ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu vollgepackten Arenen bei der Fußball-Europameisterschaft vom 11. Juni bis 11. Juli. Budapest ist Spielstätte der Gruppe F mit Ungarn und auch der deutschen Nationalmannschaft. Zudem soll ein Achtelfinalspiel in Budapest stattfinden.

Als bisher einziges Veranstalter-Land hat Ungarn der Uefa volle Stadien zugesichert. In den vergangenen Wochen waren einige Vereine mit ihren Spielen im Europapokal auf Budapest ausgewichen. Diese Partien hatten allerdings vor leeren Rängen stattgefunden.