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20210428131743

Macron will Freitag Lockerungen der Corona-Maßnahmen vorstellen

12:35
28.04.2021
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will am Freitag schrittweise Lockerungen der Corona-Maßnahmen vorstellen. Das kündigte Premierminister Jean Castex am Mittwoch nach der Regierungssitzung unter Vorsitz von Macron an. „Unsere Epidemie-Situation verbessert sich weiterhin stetig“, sagte Castex. Es werde eine Perspektive zur allmählichen Rückkehr zum normalen Leben geben - die Lockerungen sollten stufenweise erfolgen. Man müsse aber auch die notwendigen Instrumente zur Verfügung haben, um die Maßnahmen wieder zu verschärfen, falls die Lage sich wieder verschlechtern sollte.

In ganz Frankreich gelten seit Anfang April verschärfte Corona-Maßnahmen - die Läden sind weitgehend geschlossen, die Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt. Die Regierung hatte zuvor bereits Öffnungen für Mai in Aussicht gestellt. So soll die Einschränkung der Bewegungsfreiheit Anfang Mai wegfallen. Außenbereiche von Terrassen könnten, wenn es die Lage zulässt, eventuell Mitte Mai wieder öffnen. Frankreich ist hart von der Covid-19-Pandemie getroffen. Zuletzt wurden gut 300 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche gezählt. Die Lage auf den Intensivstationen ist weiter extrem angespannt.

Malte Bürger

Behörde ruft zur Einhaltung der Termine für Zweitimpfung auf

11:52
28.04.2021
Die Hamburger Gesundheitsbehörde appelliert an die mit Astrazeneca-Erstgeimpften, auch die Termine zur zweiten Corona-Schutzimpfung einzuhalten. Alle gebuchten Termine fänden statt, hieß es am Mittwoch. Bisher haben den Angaben zufolge in Hamburg rund 120.000 Menschen eine Impfung mit Astrazeneca erhalten. Für die ersten von ihnen stünden in der kommenden Woche die Zweitimpfungen an. Menschen unter 60 Jahre werde dabei entsprechend der neuen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) ein mRNA-Impfstoff der Hersteller Biontech/Pfizer beziehungsweise Moderna verabreicht.

Zwar bestehe bereits nach der ersten Dosis ein relevanter Schutz, so die Behörde. Erst beide Impfdosen gemeinsam sicherten aber die vollständige Immunisierung und schützten langfristig vor einer Erkrankung.

Nach neuen Erkenntnissen über mögliche Nebenwirkungen hatte die Stiko vor zwei Wochen ihre Empfehlung dahingehend geändert, dass nur noch Menschen über 60 Jahren den Impfstoff von Astrazeneca erhalten sollen. Nach wie vor bestehe aber auf Wunsch und nach ärztlicher Beratung auch für Jüngere die Möglichkeit, den Impfstoff in einer Arztpraxis zu erhalten.

Jan-Felix Jasch