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20210427181958

World Vision sieht Hauptlast der Corona-Maßnahmen bei Kindern

18:19
27.04.2021
Das internationale Hilfswerk World Vision sieht die Hauptlast der Corona-Maßnahmen in der Pandemie bei Kindern und Jugendlichen. „Der Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen hat sich durch die Schließung von Kindertagesstätten und Schulen und Kontaktverboten stark verändert“, heißt es in einer Mitteilung der Organisation vom Dienstag. Dieser Ausnahmezustand schränke die in der UN-Kinderrechtskonvention formulierten Rechte von Kindern auf Freizeit, Spiel und Bildung maßgeblich ein. Es gebe Risiken der sozialen Isolation, sagte Caterina Rohde-Abuba von der Organisation bei einem digitalen Treffen.

Nach Interviews mit Kindern und Jugendlichen plant World Vision jetzt bis 2023 repräsentative Umfragen mit Befragung von je 2000 Kindern und Jugendlichen in Deutschland und Ghana zu ihrem Lebensalltag. Die Hilfsorganisation mit Sitz im hessischen Friedrichsdorf ist nach eigenen Angaben in 100 Ländern aktiv.

Malte Bürger

In Österreich sind ab Montag alle Geschäfte wieder geöffnet

17:47
27.04.2021
 In Österreich haben vom kommenden Montag an in allen Bundesländern die Geschäfte und viele Dienstleister wieder geöffnet. Als letztes Bundesland entschloss sich Wien am Dienstag, den seit dem 1. April geltenden Lockdown zu beenden. Die Lage in den Kliniken und den Intensivstationen habe sich gebessert, sagte Bürgermeister Michael Ludwig. Allerdings behalte er sich vor, notfalls wieder andere Schritte einzuleiten. Ab Anfang Mai werden auch wieder die Museen der österreichischen Hauptstadt besuchbar sein.   

In Österreich hatten am 8. Februar alle Geschäfte und Friseure wieder geöffnet. Wegen steigender Corona-Neuinfektionen gingen die drei östlichen Bundesländer Wien, Burgenland und Niederösterreich am 1. April in einen mehrwöchigen Lockdown. Ab 19. Mai dürfen - begleitet von einem auf Zutrittstests basierenden Schutzkonzept - alle Branchen wie Gastronomie, Hotellerie, Sport und Kultur österreichweit wieder ihre Dienste anbieten. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist zuletzt deutlich gesunken und liegt nun auf dem deutschen Niveau von etwa 170.

Malte Bürger

LKA warnt: Gefälschte Impfpässe auch in Niedersachsen im Umlauf

17:11
27.04.2021
Das Landeskriminalamt (LKA) warnt vor gefälschten Impfpässen, die in der Corona-Epidemie seit einiger Zeit auch in Niedersachsen im Umlauf sind. Nicht nur das Herstellen und Vertreiben, auch die Nutzung solcher Papiere sei strafbar, teilte die Behörde am Dienstag in Hannover mit. Die gefälschten Impfpässe sind gelb wie die Originale und werden laut LKA mit Stempel, Unterschrift und angeblicher Chargen-Nummer des Corona-Impfstoffes angeboten. Betrüger bewerben sie laut LKA im Messenger-Dienst Telegram. Der Preis liege zwischen 99 und 250 Euro. Als Ort der angeblichen Impfung würden alle größeren Städte angeboten.

Eine Original-Impfbestätigung gebe es derzeit nur über einen Impfpass oder eine bundeseinheitliche Ersatzbescheinigung, betonte das Landeskriminalamt. Beide seien mit dem Impfstoffaufkleber, einem Stempel des Impfzentrums und der Unterschrift des behandelnden Arztes versehen.

Malte Bürger