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Niederlande: Terrassen und Geschäfte auf - Ausgangssperre vorbei

16:41
27.04.2021
 Gut vier Monate nach dem strengen Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie machen die Niederlande einen großen Schritt zurück in die Normalität. Die Ausgangssperre ist ab Mittwoch vorbei, und Geschäfte und Terrassen von Gaststätten dürfen unter Auflagen wieder Kunden empfangen. Zunächst sollen die Terrassen von 12 bis 18 Uhr täglich geöffnet sein. Bürger dürfen auch wieder zwei Personen außerhalb des eigenen Haushaltes empfangen.

Die Regierung unter dem rechtsliberalen geschäftsführenden Premier Mark Rutte hatte sich trotz Warnungen des wissenschaftlichen Corona-Beirates zu dieser ersten Lockerung der Corona-Maßnahmen entschieden. Die Infektionszahlen sind weiter hoch, und der Druck auf Krankenhäuser und Intensivstationen steigt noch. Zurzeit kommen auf 100 000 Personen etwa 220 Infektionen in sieben Tagen. Die Regierung rechnet jedoch damit, dass die Zahlen wegen der Impfungen schnell abnehmen. Etwa fünf Millionen Bürger haben den Angaben zufolge mindestens eine Dosis erhalten. Das sind knapp 30 Prozent der erwachsenen Einwohner.

Malte Bürger

Vier weitere Corona-Todesfälle im Land Bremen

16:02
27.04.2021
Im Land Bremen sind vier weitere Personen mit oder am Coronavirus gestorben, insgesamt liegt die Zahl der Toten seit Pandemiebeginn nun bei 452. Darüber hinaus gibt es 125 Neuinfektionen (24.788), der Wert der Genesenen erhöhte sich um 156 auf nun 22.306. In der Stadt Bremen sank der Inzidenzwert von 157,9 auf 150,4, dagegen stieg er in Bremerhaven von 149,6 auf 157,5.

Malte Bürger

Merkel: Kann Frust in der Kultur verstehen

15:49
27.04.2021
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Verständnis für die Lage vieler Kulturschaffenden in der Pandemie gezeigt. „Klar kann ich das nachvollziehen, dass man frustriert ist“, sagte die CDU-Politikerin am Dienstag während einer Onlinekonferenz mit 14 Kunst- und Kulturschaffenden aus unterschiedlichen Bereichen der Szene. Künstler lebten durch die Darstellung ihrer Emotionen, ihrer Fähigkeiten, ob über ein Instrument, das gesprochene Wort oder Ausstellungen, sagte Merkel. Der große Teil der Kulturschaffenden sei von Anfang an betroffen gewesen.

Von staatlicher Seite sei versucht worden, einiges abzufedern. Aber Kunst sei mehr als das, was irgendwie kompensiert werde. „Das ist schon eine traurige Zeit, das muss man sagen.“ Dass da Frust aufkommt, könne sie verstehen, sagte Merkel. Gleichzeitig verteidigte Merkel die geltenden Regeln gegen die Pandemie. „Wir dürfen nicht beständiges Wachstum haben“, sagte die Kanzlerin mit Blick auf die Infektionszahlen.

Malte Bürger