Letztes Update:
20210426201825

86 neue Infektionen im Land Bremen

15:59
26.04.2021
Land Bremen gibt es 86 neue Infektionen und damit jetzt 24.663 insgesamt bestätigte Fälle. Wie das Gesundheitsressort weiter mitteilt, sank die Zahl der aktiven Infektionen um 196 auf jetzt 2.065. Die Zahl der Genesenen stieg um 281 auf 22.150. Ein weiterer Mensch ist an oder in Folge einer Corona-Infektion gestorben, damit gibt es jetzt 448 Todesopfer.
Auf Bremerhaven entfallen davon  3.983 (+12) insgesamt bestätigte Fälle, 578 (+9) aktive Infektionen, 3.310 (+2) Genesene und 95 (+1) Verstorbene.
Der Inzidenzwert in Bremen beträgt 157,9 und in Bremerhaven 149,6.
Im Land Bremen müssen aktuell 146 Personen stationär versorgt werden, davon 45 auf Intensivstationen. 31 der intensivmedizinisch behandelten Personen müssen beatmet werden.
In der vergangenen Woche gab es im Land Bremen insgesamt 1.141 neue Infizierte, davon 962 in der Stadtgemeinde Bremen und 179 in Bremerhaven. Darüber hinaus wurden zwölf Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion registriert, sieben davon in der Stadtgemeinde Bremen, fünf in Bremerhaven.

Michael Rabba

Alle Lehrer in Hamburg zum Impfen aufgerufen

20:14
26.04.2021
Als erste Angehörige der sogenannten Priorisierungsgruppe 3 sind in Hamburg nun auch die Beschäftigten der weiterführenden Schulen und aus dem Bereich Jugendhilfe zur Corona-Schutzimpfung aufgerufen. Das teilte die Gesundheitsbehörde am Montag mit. Bisher konnten sich nur Lehrer und Beschäftigte an den Grund- und Sonderschulen gegen Corona impfen lassen.

Die Schulbehörde verschickte Impfaufrufe nun auch an 84 Stadtteilschulen, 73 Gymnasien und 55 Berufsbildende Schulen. „Damit möchten wir auch deutlich machen, wie wichtig der Einsatz der Schulbeschäftigten an Hamburgs weiterführenden und berufsbildenden Schulen ist und wie sehr dieser geschätzt wird“, sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD).

Sie waren den Beschäftigten in Kitas und an Grund- und Sonderschulen in der Impfpriorisierung nachgeordnet worden, weil angenommen wurde, dass gerade jüngere Kinder Abstände schlecht einhalten können. Dies hatte unter den Schulbeschäftigten zu erheblicher Kritik geführt.

Für diese Woche seien noch mehrere Tausend Termine verfügbar, hieß es in der Gesundheitsbehörde. Je nach Liefersituation und Impfstoff-Verfügbarkeit würden laufend weitere Termine freigegeben. Interessierte könnten sie telefonisch unter 116 117 oder online unter www.impfterminservice.de buchen. Beim Termin im Impfzentrum müsse dann eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorgelegt werden.

Michael Rabba

Arztpraxen starten später mit Johnson & Johnson-Impfungen

19:54
26.04.2021
Eine bevorstehende Lieferung des Impfstoffs des US-Herstellers Johnson & Johnson nach Deutschland hat voraussichtlich einen geringeren Umfang als ursprünglich erwartet. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium am Montag auf Anfrage mit. Die erste Lieferung nach dem Johnson & Johnson-Lieferstart sei in Deutschland eingetroffen und werde an die Länder verteilt. Nach einem Bericht des „Spiegels“ sollten mit der zweiten Lieferung eigentlich 444 000 Dosen eintreffen nach gut 250 000 mit der ersten.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hatte darauf hingewiesen, dass das Präparat von Johnson & Johnson nicht in der ersten Maiwoche in die Arztpraxen komme. „Dafür werden die Vertragsärzte mehr Impfstoff von Astrazeneca erhalten, so dass die angekündigte Liefermenge mit rund drei Millionen Dosen unverändert bleibt.“

Vertragsärzte können laut KBV für die kommende Woche rund 1,6 Millionen Dosen von Biontech/Pfizer und 1,4 Millionen von Astrazeneca bestellen. Auch die „Rheinische Post“ berichtete darüber. Der Chef des Apothekerverbands Nordrhein, Thomas Preis, nannte in der Zeitung mit Blick auf Johnson & Johnson das Hin und Her unnötig. Die Impfkampagne könne einen Dämpfer bekommen.

Für das gesamte laufende zweite Quartal haben die Hersteller laut Gesundheitsministerium insgesamt 80 Millionen Impfdosen zugesagt, davon sollen etwa 50 Millionen von Biontech/Pfizer kommen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Freitag mitgeteilt, dass Biontech sehr zuverlässig liefere. Johnson & Johnson habe eine Lieferzusage von 10 Millionen Dosen fürs zweite Quartal gemacht. Das Ministerium erwarte, dass die Zusage eingehalten werde. „Die Impfdosen werden ab Mai in den Arztpraxen verimpft werden“, so ein Sprecher.

Michael Rabba