Letztes Update:
20210419201024

75 neue Infektionen im Land Bremen

15:28
19.04.2021
Im Land Bremen gibt es 75 neue Corona-Infektionen, die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle steigt damit auf 23.597.  Wie das Gesundheitsressort weiter mitteilt, sank die Zahl der akuten Infektionen um 94 auf jetzt 1.963. Als genesen gelten 21.197 (+168) Menschen. Ein weiterer Mensch ist an oder in Folge einer Corona-Infektion verstorben, insgesamt starben damit in Zusammenhang mit Corona  437 Menschen im Land Bremen. 
Auf Bremerhaven entfallen davon 602 (+4) akute Infektionen, 3.813 (+9) insgesamt bestätigte Fälle, 3.121 (+5) Genesene und 90 (+0) Verstorbene. 
Der Inzidenzwert in Bremen beträgt 166,3 und in Bremerhaven 152,2. 
Im Land Bremen müssen aktuell 155 Personen stationär versorgt werden, davon 48 auf Intensivstationen. 31 der intensivmedizinisch behandelten Personen müssen beatmet werden.

Michael Rabba

Lindner: FDP wird Bundes-Notbremse so nicht zustimmen

14:34
19.04.2021
Die FDP hat weiter grundsätzliche Bedenken auch gegen die neue Version von Änderungen am Infektionsschutzgesetz. „So, wie jetzt das Gesetz geändert wird, werden wir trotz leichter Verbesserungen noch nicht zustimmen können“, sagte FDP-Chef Christian Lindner am Montag in Berlin. Seine Partei werde deswegen eigene Änderungsanträge einbringen. „Ausgangssperre ist immer noch unvollkommen geregelt, man braucht sie in der Form nicht“, sagte Lindner. „Und auch bei der Inzidenzzahl 165: Das ist gegriffen, nur ein Indikator überhaupt, die Inzidenz.“ Es gebe „kein Set von Indikatoren, kein testweises Öffnen in Modellvorhaben.“

Zuvor hatten sich die Regierungsfraktionen von Union und SPD geeinigt, die geplanten Ausgangsbeschränkungen noch einmal anzupassen: Bürger sollen das Haus von 22.00 Uhr abends bis 5.00 Uhr morgens nur in Ausnahmefällen verlassen dürfen - bis Mitternacht wäre aber zumindest erlaubt, alleine zu joggen oder spazieren zu gehen. Für Schulen wäre Distanzunterricht ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 verpflichtend. Im ursprünglichen Entwurf war ein Schwellenwert von 200 Neuinfektionen genannt. Die Notbremse soll am Mittwoch im Bundestag verabschiedet werden. Der Bundesrat will sich am Donnerstag damit befassen.

Michael Rabba

Deutsche Olympia-Teilnehmer sollen rechtzeitig geimpft werden

12:48
19.04.2021
Für alle deutschen Olympia-Teilnehmer soll es vor den Sommerspielen in Tokio eine Corona-Impfung geben. „Die Olympioniken sollen rechtzeitig vor den Olympischen Spielen geimpft werden“, sagte der Sprecher des Bundesinnenministeriums, Steve Alter, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. „Im Moment gehen wir davon aus, dass wir das im Rahmen des Impf-Fortschritts gewährleisten können“, fügte Alter hinzu.

Der Deutsche Olympische Sportbund hatte zuletzt immer wieder die Erwartung geäußert, dass alle impfwilligen Mitglieder der Delegationen für Olympia und Paralympics geimpft werden. Nur in diesem Fall könne der Dachverband „guten Gewissens die Mannschaft nach Tokio entsenden“, hatte DOSB-Präsident Alfons Hörmann gesagt. Neben den Athletinnen und Athleten schloss er auch Betreuer und Funktionäre ein und nannte eine Größenordnung von rund 2000 Menschen.

Zu einem möglichen Vorziehen von Olympia-Teilnehmern in der Impf-Reihenfolge äußerte sich Ministeriumssprecher Alter am Montag nicht. Die Bundesregierung stehe einer Entsendung von Athleten zu den Olympischen Spielen „positiv gegenüber“, versicherte er. Man wolle zudem auf keinen Fall riskieren, dass deutsche Athleten und Betreuer ein Infektionsrisiko darstellen oder sich selbst in Japan infizieren.

Eine Impfpflicht gibt es für Teilnehmer der Tokio-Spiele bislang nicht. Jüngsten Erhebungen zufolge sind bereits rund 13 Prozent des deutschen Teams geimpft, etwa acht Prozent lehnen eine Impfung ab. Eine Reihe von Sportlern und Verbänden hatte in den vergangenen Wochen verstärkt Klarheit beim Impfthema gefordert, da rund drei Monate vor der geplanten Eröffnungsfeier am 23. Juli auch der Formaufbau und noch anstehende Wettbewerbe zu berücksichtigen sind.

Michael Rabba