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20210419201024

Abitur in Niedersachsen läuft - Geschichte als erste Prüfung

10:29
19.04.2021
Zum zweiten Mal hat am Montag das Abitur in Niedersachsen unter Corona-Bedingungen begonnen. Alles habe reibungslos geklappt und sei ohne Startschwierigkeiten losgegangen, hieß es etwa aus dem Gymnasium in Mellendorf in der Region Hannover. Die erste schriftliche Klausur mussten die Schülerinnen und Schüler im Fach Geschichte schreiben.

Rund 32 000 Prüflinge an mehr als 450 Schulen nehmen in diesem Jahr am Abitur in Niedersachsen teil. Mit den möglichen mündlichen Nachprüfungen zieht sich die Abi-Phase bis Ende Juni hin. Angesichts der andauernden Corona-Krise gelten strenge Hygieneregeln. Eine Testpflicht besteht zwar nicht, allerdings gab es den dringenden Appell, das Testangebot an Klausurtagen zu nutzen.

In vergangenen Jahr waren die Abschlussprüfungen an Niedersachsens Schulen wegen der Pandemie um rund drei Wochen verschoben worden. Für dieses Jahr hatte die Kultusministerkonferenz der Länder beschlossen, dass die Abiturientinnen und Abiturienten in Deutschland ihre Prüfungen trotz der Pandemie ablegen sollen.

Jean-Pierre Fellmer

Einigung zu Bundes-Notbremse: Ausgangsbeschränkungen weniger streng

09:43
19.04.2021
Das geplante Gesetzesnovelle zur Eindämmung der Corona-Pandemie soll nun doch weniger strenge Regeln für nächtliche Ausgangsbeschränkungen enthalten als ursprünglich geplant. Das teilten Teilnehmer der Beratungen der Regierungskoalition am Montag auf Anfrage mit. Ausgangsbeschränkungen soll es demnach zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr geben. Joggen und Spaziergänge sollen bis Mitternacht erlaubt sein. Im Einzelhandel soll das Abholen bestellter Waren (Click & Collect) weiterhin möglich sein.

Der Bundestag will am Mittwoch über die Änderungen im Bevölkerungsschutz abstimmen. Ziel dabei ist es, Einschränkungen des öffentlichen Lebens bundesweit einheitlich zu regeln - mit der sogenannten Notbremse: Falls die Sieben-Tage-Inzidenz in einer Stadt oder einem Landkreis drei Tage hintereinander über 100 Fällen pro 100 000 Einwohner liegt, sollen dort jeweils die gleichen Regeln gelten.

Jean-Pierre Fellmer