Letztes Update:
20210415081411

DFL setzt Spiele HSV gegen KSC und Kiel gegen Sandhausen ab

08:01
15.04.2021
Die Deutsche Fußball Liga hat die Spiele der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem Hamburger SV und dem Karlsruher SC sowie zwischen Holstein Kiel und dem SV Sandhausen abgesetzt. Dies teilte die DFL am Donnerstag mit. Wegen Corona-Fällen müssen die Spieler von Karlsruhe und Kiel bis zum 20. April in häuslicher Quarantäne bleiben. Die Partie beim HSV war für den 20. April terminiert, die in Kiel am 21. April. Neue Spieltermine werde die DFL spätestens am Freitag bekanntgegeben, hieß es in der Mitteilung.

Beim Karlsruher SC sind zwei weitere Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie sind während der Isolation positiv getestet. Ein KSC-Sprecher bestätigte am Donnerstagmorgen auf Nachfrage einen entsprechenden Bericht der „Badischen Neuesten Nachrichten“. Für die beiden betroffenen Akteure verlängert sich die Quarantäne dadurch bis zum 25. beziehungsweise 26. April. Um welche Spieler es sich handelt, teilte der Club nicht mit.

Max Seidenfaden

RKI sieht dramatische Situation in Kliniken

07:54
15.04.2021
Das Robert Koch-Institut hat die Politik eindringlich dazu aufgefordert, die dritte Welle in der Corona-Pandemie zu brechen. „Wir müssen die Zahlen runterbringen. Es ist naiv zu glauben, das Virus wegtesten zu können. Das funktioniert nicht“, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Donnerstag in Berlin. Dazu seien Verordnungen, wirksame Strategien und konsequente Umsetzungen nötig. „Die Lage in den Krankenhäusern spitzt sich teilweise dramatisch zu und wird uns auch noch härter treffen als in der zweiten Welle“, ergänzte Wieler. „Wir müssen jetzt handeln.“

Max Seidenfaden

Spahn: Länder müssen auf „Bundes-Notbremse“ nicht warten

07:41
15.04.2021
undesgesundheitsminister Jens Spahn hat angesichts weiter steigender Corona-Zahlen zusätzliche Maßnahmen angemahnt und die Länder aufgefordert, nicht auf die geplante „Bundes-Notbremse“ zu warten. „Jeder Tag zählt gerade in dieser schwierigen Lage“, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag in Berlin. Spahn rief dazu auf, Warnungen der Intensivmediziner ernst zu nehmen. Hauptziel bleibe, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. „Das was wir jetzt möglicherweise versäumen, rächt sich in zwei, drei Wochen. Genauso wie sich jetzt rächt, was vor zwei, drei Wochen nicht entschieden wurde.“

Impfen und Testen reichten nicht, um die dritte Welle zu brechen, sagte Spahn. Es brauche entschiedenes Handeln und weitere Einschränkungen. Der Gesundheitsminister appellierte „auch an die Länder“: „Es ist gut, dass wir mit der Notbremse per Bundesgesetz bald eine einheitliche und nachvollziehbare Regelung haben, aber wir sollten nicht darauf warten, bis der Bundestag dieses Gesetz nächste Woche beschlossen hat.“ Die Zeit dränge. Bereits jetzt hätten alle die Möglichkeit, zu handeln. „Man muss nicht auf dieses Bundesgesetz warten.“

Max Seidenfaden

Lufthansa will Mitarbeiter selbst impfen

07:38
15.04.2021
 Die Lufthansa will ihre Mitarbeiter selbst gegen das Coronavirus impfen. Das Unternehmen hat an den Standorten Frankfurt, München und Hamburg Impfzentren aufgebaut, wie ein Sprecher am Donnerstag berichtete. Die Einheiten seien ab Montag einsatzbereit und könnten in eigener Regie bis zu 400 Menschen täglich impfen.

Noch wartet die Fluggesellschaft allerdings auf Impfstoff. Man wolle sich dort nicht vordrängen und warte selbstverständlich auf die Zuteilung, erklärte der Sprecher. Zuerst sollen die Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt geschützt werden. Insgesamt beschäftigt Lufthansa in Deutschland rund 63 000 Menschen. Zuerst hatte „Hit Radio FFH“ über die Impfstrategie berichtet.

Max Seidenfaden