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20210413150340

Israel öffnet sich wieder für Touristen - Impfung ist Voraussetzung

14:10
13.04.2021
 Israel will Touristen, die gegen das Coronavirus geimpft sind, ab Ende Mai die Einreise in das Land gestatten. In einem ersten Schritt soll ab dem 23. Mai Gruppen erlaubt werden, in den Mittelmeerstaat zu reisen, wie das Gesundheits- und das Tourismusministerium am Dienstag mitteilten. Impfnachweise und negative Corona-Tests sind demnach Voraussetzung dafür.

Das Land hatte sich nach Beginn der Pandemie praktisch abgeschottet. Ausländern war die Einreise nur in Ausnahmefällen möglich. Die Tourismusindustrie ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor des Landes, sie hatte stark unter den Folgen der Corona-Krise gelitten.

Das Neun-Millionen-Einwohner-Land setzt seit dem 19. Dezember erfolgreich eine Impfkampagne um. Die Zahl der Neuinfektionen und der schweren Erkrankungen ist stark zurückgegangen. Die Marke von fünf Millionen Zweitimpfungen könnte in wenigen Tagen durchbrochen werden, hinzu kommen hunderttausende Genesene. Rund 30 Prozent der Einwohner sind unter 16 Jahre alt. Sie können bisher nur in absoluten Ausnahmefällen geimpft werden. Parallel zum Fortschritt der Impfkampagne begann die Regierung mit schrittweisen Lockerungen der Corona-Restriktionen.

Max Seidenfaden

100 000 Impfdosen von Johnson & Johnson in Niedersachsen erwartet

13:31
13.04.2021
Niedersachsen soll in dieser Woche die ersten rund 100 000 Impfstoffdosen des US-Herstellers Johnson & Johnson erhalten. In den Corona-Impfzentren kann damit künftig ein viertes Präparat nach denen von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca eingesetzt werden. Mit Johnson & Johnson sollen zunächst gezielt Menschen über 80 Jahre geimpft werden, wie die Vize-Leiterin des Krisenstabs, Claudia Schröder, am Dienstag in Hannover sagte.

Was übrig bleibe, sei für die Impfung von Schul- und Kitapersonal vorgesehen. Johnson & Johnson habe als erster Impfstoff den Vorteil, dass nur eine einzige Impfung notwendig sei, erklärte Schröder. In den USA haben die Behörden derweil eine vorübergehende Aussetzung der Impfungen mit dem Wirkstoff empfohlen. Hintergrund sind sechs Fälle von Sinusvenenthrombosen, die nach den Impfungen auftraten. Es handele sich um eine Vorsichtsmaßnahme, während die Fälle genauer untersucht werden, teilten die Gesundheitsbehörde CDC und die Arzneimittelbehörde FDA mit.

Jan-Felix Jasch