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20210407044332
Kapitel

Dienstag, 6. April

Was am Dienstag, 6. April, wichtig war

20:24
06.04.2021
Bremen und Niedersachsen: 
  • Im Land Bremen gibt es aktuell 1.519 (-108) aktive Corona-Infektionen. 38 Neuinfektionen wurden registriert, die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle steigt damit auf 21.562, teilt das Gesundheitsressort mit. 19.631 (+143) Menschen gelten als genesen. Zwei weitere Menschen sind an oder in Folge einer Corona-Infektion verstorben, damit steigt dies Zahl auf 412.
  • Auf Bremerhaven entfallen davon 674 (-42) aktive Infektionen, 3.448 (+0) insgesamt bestätigte Fälle, 2.694 (+42) Genesene und 80 (+0) Verstorbene. Der Inzidenzwert in Bremen beträgt 93,6 und in Bremerhaven 175,1.


Deutschland und die Welt: 
  • Im Ringen um eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen angesichts hoher Infektionszahlen hat sich der Deutsche Städtetag für strengere Regeln ausgesprochen.
  • Die von Hamburgs rot-grünem Senat erlassenen nächtlichen Ausgangsbeschränkungen sind einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts zufolge rechtens. Die Richter lehnten den Eilantrag einer Familie gegen die zur Eindämmung der Corona-Pandemie zwischen 21.00 und 5.00 Uhr geltenden Ausgangsbeschränkungen ab, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. 
  • Die Corona-Impfungen in Arztpraxen werden aus Sicht des Hausärzteverbands eher schleppend anlaufen. Die Hausärzte seien zwar startklar und es hätten sich 35.000 Praxen gemeldet, sagte Verbandschef Ulrich Weigeldt am Dienstag im rbb-Inforadio. Es gebe aber anfangs nur wenig Impfdosen. 
  • Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6885 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 90 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Dienstagmorgen hervor.

Michael Rabba

Modellversuche in Niedersachsen beginnen nicht vor dem 12. April

20:08
06.04.2021
Die Modellversuche zur Öffnung von Innenstädten in Niedersachsen in der Corona-Pandemie werden nach Angaben beteiligter Kommunen nicht vor dem 12. April beginnen können. Bis dahin laufen Vorbereitungen. Es seien noch viele Fragen zu klären, ergaben Anfragen der Deutschen Presse-Agentur bei den Städten. Die Regierung hatte am Samstag Aurich, Achim, Braunschweig, Hansestadt Buxtehude, Cuxhaven, Einbeck, Emden, Hann. Münden, Hildesheim, Hansestadt Lüneburg, Nienburg/Weser, Norden und Oldenburg sowie die Samtgemeinde Elbtalaue ausgewählt.

Zu Elbtalaue sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) am Dienstag in Hannover, nach derzeitigem Stand könne die Samtgemeinde doch nicht teilnehmen. Die digitale Kontaktnachverfolgung sei nicht geklärt: „Elbtalaue müssen wir jetzt noch mal auf die lange Bank schieben.“ Bürgermeister Jürgen Meyer (parteilos) sagte, das Gesundheitsamt für den Kreis Lüchow-Dannenberg müsse noch an die Luca-App angeschlossen werden. Er rechne trotzdem mit einem Beginn des Modellversuchs zum 18. April.

In den Städten dürfen unter Auflagen Läden, Theater und Kinos, Galerien, Fitnessstudios oder die Außenbereiche von Restaurants geöffnet werden. Voraussetzung für den Besuch der Einrichtungen dort ist ein aktueller negativer Corona-Test. Strenge Schutzmaßnahmen und Testkonzepte in den Projektgebieten sind ebenso Bedingung wie die Nutzung einer digitalen Kontaktnachverfolgung.

Der Verordnung des Landes nach sollen die Versuche abgebrochen werden, wenn die Ansteckungsrate mit dem Coronavirus drei Tage lang höher als 200 Fälle auf 100 000 Menschen binnen einer Woche liegt. Einige Kommunen kündigten an, schon früher einzuschreiten.

Michael Rabba