Letztes Update:
20210405183653

54 Neuinfektionen in Bremen

14:47
05.04.2021
Das Gesundheitsressort hat am Ostermontag 54 Corona-Neuinfektionen in der Stadtgemeinde Bremen gemeldet, in Bremerhaven wurde keine Neuinfektion registriert. Damit wurden seit Beginn der Pandemie 21.524 Corona-Fälle im Land Bremen nachgewiesen.

Die Inzidenz in Bremen stieg leicht auf 104,3 (Vortag 104,1), in Bremerhaven sank sie auf 194,5 (Vortag 211,2). Es ist der vierte Tag in Folge, an dem die Inzidenz in Bremerhaven gefallen ist.

Die Zahl der genesenen Personen stieg um 64 auf 19.488 an. Zudem verzeichnete das Gesundheitsressort zwei weitere Todesfälle, damit sind im Land Bremen seit Beginn der Pandemie 410 Menschen an oder mit den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben.

Bastian Angenendt

Deutlich mehr Corona-Patienten auf Intensivstation

12:41
05.04.2021
Die Zahl der Corona-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung hat über Ostern erstmals seit zwei Monaten wieder die Marke von 4000 überschritten. So lagen am Montag 4144 Corona-Fälle auf der Intensivstation, wie die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) in ihrem täglichen Corona-Bericht schrieb (Stand 5. April, 12.15 Uhr). Das sind 93 Patienten mehr als am Vortag und über 500 mehr als vor einer Woche.

Rund 56 Prozent der Covid-Patienten auf Intensivstation werden aktuell invasiv beatmet. Die Zahl der bundesweit freien Intensivbetten (ohne 7-Tage-Notfallreserve) wird mit 3775 angegeben.

Anfang Januar erreichte die Zahl der Covid-Intensivpatienten einen Höhepunkt mit mehr als 5500 Fällen. Mit dem Abschwellen der zweiten Welle ging diese Zahl deutlich zurück, Anfang März waren es weniger als 3000 Patienten. Mit der steigenden Zahl an Neuinfektionen in der dritten Welle geht auch die Zahl der Intensivpatienten wieder nach oben. Dies geschieht mit Verzögerung, auch weil zwischen einer Infektion und einer Einlieferung ins Krankenhaus einige Zeit vergeht.

Inwieweit sich die Infektionslage über Ostern verändert hat, ist derzeit noch schwer einzuschätzen, weil nicht alle Gesundheitsämter an allen Tagen Daten übermitteln und weil weniger getestet wird.