Letztes Update:
20210402135334

Glastonbury-Festival bekommt Millionen-Zuschuss wegen Corona

13:15
02.04.2021
Das berühmte Glastonbury-Festival soll einen staatlichen Zuschuss von umgerechnet etwa 1,06 Millionen Euro (900 000 Britische Pfund) bekommen, um sich durch die Corona-Zeit zu retten. Auch etliche andere kulturelle Veranstaltungen und Institutionen erhalten Gelder aus dem insgesamt 400 Millionen Pfund (etwa 470 Millionen Euro) schweren Kultur-Wiederaufbau-Paket, wie die britische Regierung am Freitag mitteilte. Man wolle der Branche helfen, sich darauf vorzubereiten, in besseren Zeiten wieder Gäste begrüßen zu können, sagte Kulturminister Oliver Dowden.

Das Glastonbury-Festival, zu dem in anderen Jahren Hunderttausende in die englische Grafschaft Somerset anreisen, ist bereits das zweite Jahr in Folge wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Eigentlich sollte in diesem Jahr das 50. Jubiläum des Festivals gefeiert werden. Erwartet worden waren Stars wie Ex-Beatle Paul McCartney, Taylor Swift, Diana Ross und Rapper Kendrick Lamar. Stattdessen wollen die Veranstalter nun Konzerte per Livestream anbieten.

Auch das National Football Museum, das National Theatre und die Royal Shakespeare Company gehören zu den geförderten Häusern, die Zuschüsse von der britischen Regierung bekommen.

Max Seidenfaden

Krankenhausgesellschaft: Überlastungsszenarien nicht zielführend

12:50
02.04.2021
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, hat die „andauernden Überlastungsszenarien“ in Krankenhäusern und auf Intensivstationen als „nicht zielführend“ bezeichnet. „Eine totale Überlastung unseres Gesundheitssystems oder gar Triage wird es in den kommenden Wochen absehbar nicht geben. Es droht auch kein Ende der Versorgung“, sagte er der „Bild“-Zeitung. „Jeder Schwerkranke - egal ob Covid oder nicht - wird eine angemessene Versorgung in den Kliniken erhalten.“

Selbst mehr Covid-Patienten als auf dem Höhepunkt der zweiten Welle „hieße keine Überlastung“. „De facto haben wir mehr Kapazitäten auf den Intensivstationen als in der zweiten Welle. Das große Problem der Corona-Ausfälle und Quarantäne-Anordnungen innerhalb der Belegschaft fällt quasi weg.“

Zudem gebe es effektive Steuerungselement: „Im Notfall müssen wir die Regelversorgung wie in der ersten Welle herunterfahren und die Kapazitäten auf die Versorgung von Covid-Patienten konzentrieren.“

Max Seidenfaden

US-Behörde: Bis zu elf Impfdosen aus einem Moderna-Fläschchen möglich

12:24
02.04.2021
Aus einem Fläschchen des Corona-Impfstoffs Moderna können nach jüngsten Angaben der US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel (FDA) bis zu elf statt der bisherigen zehn Impfdosen gezogen werden. Das habe eine entsprechende Überprüfung ergeben, teilte die FDA am Donnerstag (Ortszeit) mit. Dies werde einen positiven Einfluss auf die Versorgung mit dem Impfstoff des US-Herstellers haben, hieß es weiter. Denn damit stehe mehr Impfstoff zur Verfügung, und dies sollte dabei helfen, die Pandemie schneller zu beenden, sagte Peter Marks von der FDA. Auch in Deutschland ist Moderna zugelassen.

Max Seidenfaden