Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet will eine bundesweit einheitliche Regelung erreichen, wie es für die Schulen in der Corona-Pandemie nach den Osterferien weitergeht. Diese sollten die Länder selbst treffen und nicht der Bund. „Ich wünsche mir, dass alles, was wir in den kommenden Wochen tun, möglichst bundeseinheitlich erfolgt. Das ist auch in Schulfragen möglich“, sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Es kann einen Konsens der Kultusministerkonferenz geben, den wir alle verbindlich umsetzen.“
Ob die Schulen nach den Osterferien wieder öffnen werden, ist Laschet zufolge noch nicht entschieden. Bis zum Schulbeginn müsse eine bundeseinheitliche Antwort gefunden werden. „Diese Signale brauchen die Schulen nach Ostern, weil sie sich auf jede Situation vorbereiten müssen.“ Er gehe davon aus, dass sich die Kultusminister abstimmen und „wir bis zum Ende der nächsten Woche Klarheit haben, wie es mit dem Schulstart und den sicheren Bedingungen ist“.
Nötig sei in jedem Fall eine umfassende Teststrategie. „Zu welchem Zeitpunkt die Schulen auch immer öffnen - es muss sichergestellt sein, dass zweimal die Woche in jeder Schule jeglicher Schulform getestet werden kann.“ Nicht akzeptabel ist es aus Laschets Sicht, wenn Schülerinnen und Schüler Tests verweigern. „Es gibt Berichte aus den Schulen, dass solche Fälle gehäuft vorgekommen sind. Da brauchen wir aus meiner Sicht eine Testpflicht. Jedes Kind, das in die Schule kommt, muss getestet werden. Das ist die Voraussetzung, um einen sicheren Schulunterricht zu erteilen.“