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20210331203706

Nach Ostern nur noch Termin-Shoppen in Kiel und Lübeck

17:57
31.03.2021
Angesichts gestiegener Corona-Neuinfektionen dürfen Läden in Kiel, Lübeck, Steinburg, Neumünster, Herzogtum Lauenburg und Stormarn nach Ostern nur nach Terminvereinbarung betreten werden. Das teilte die Landesregierung am Mittwochabend mit. In Nordfriesland, Plön, Dithmarschen, Ostholstein, Rendsburg-Eckernförde und Schleswig-Flensburg ist der Einzelhandel geöffnet.

Öffnungen im Einzelhandel sind vom Inzidenzwert abhängig, also der Zahl der Menschen, die sich bezogen auf 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen mit dem Coronavirus infizieren. Die Geschäfte bleiben bei einem kreisweiten Wert von unter 50 geöffnet. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 dürfen Kunden die Geschäfte nur nach vorheriger Terminvereinbarung einkaufen (Click & Meet). Die Entscheidungen über Öffnungen oder Verschärfungen werden im Wochenrhythmus getroffen.

In der Stadt Flensburg sowie den Kreisen Pinneberg (mit Ausnahme Helgoland) und Segeberg schließen die Läden - ausgenommen des täglichen Bedarfs - am Donnerstag für den Publikumsverkehr, wie die Landesregierung mitteilte. Die Inzidenz ist auf mehr als 100 gestiegen. Bestellte Waren dürfen aber ausgegeben werden (Click & Collect).

Jean-Pierre Fellmer

147 neue Infektionen im Bundesland Bremen

16:47
31.03.2021
Das Gesundheitsamt Bremen hat 147 neue Infektionen gemeldet (Bremen Stand 16 Uhr, Bremerhaven 15 Uhr). Demnach hat es 108 neue Infektionen in der Stadtgemeinde gegeben, die Inzidenz liegt hier nun bei 109,2. In der Stadtgemeinde Bremerhaven sind es 39 neue Infektionen und eine weitere Person, die an oder mit Covid-19 gestorben ist. Die Inzidenz liegt hier nun bei 257,8.

Jean-Pierre Fellmer

Erneut flexiblere Regeln für Beschäftigung von Saisonkräften

15:53
31.03.2021
Wegen der Corona-Krise sollen Regelungen für den Einsatz ausländischer Saisonkräfte in der Landwirtschaft auch in diesem Jahr flexibler gestaltet werden. Bis Ende Oktober sollen Helfer 102 statt 70 Tage sozialversicherungsfrei beschäftigt werden können, wie das Bundeskabinett am Mittwoch beschloss.

Agrarministerin Julia Klöckner (CDU) sagte, wenn ausländische Saisonkräfte länger in den Betrieben bleiben dürften, reduziere das den Personalwechsel und die Mobilität. Dies sei ein Beitrag zur Pandemiebekämpfung und helfe zugleich bei Ernte und Aussaat. So sei auch in diesem Jahr eine gute Versorgung mit heimischen Produkten sichergestellt.

Der Bundestag soll voraussichtlich nach Ostern über die Pläne beraten. Bereits im vergangenen Jahr hatte es eine ähnliche Regelung mit einer Verlängerung bis auf 115 Tage gegeben. Vor allem im Obst- und Gemüseanbau sind Landwirte stark auf Saisonkräfte angewiesen. Klöckner betonte: „Die Ausweitung muss eine pandemiebedingte Ausnahme sein, darf keine Dauerregelung werden.“

Jean-Pierre Fellmer