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20210331102854

Bremen und Saarland beim Impfen vorn

10:13
31.03.2021
 Die kleinen Bundesländer Bremen und Saarland haben mit Stand Freitag den bislang höchsten Anteil ihrer Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft. In beiden Ländern haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin 13,1 Prozent der Bürgerinnen und Bürger die erste Impfung erhalten. Bremen lag bei den Zweitimpfungen mit 5,2 Prozent etwas höher als das Saarland (4,6 Prozent). Spitzenreiter bei den zweiten Impfungen war am Freitag Sachsen mit 5,9 Prozent.

In Bremen wurden den RKI-Angaben nach bislang 89 400 Dosen Impfstoff als erste Impfung verabreicht, 35 160 Dosen als zweite Impfung. Die Stadt Bremen kommt unter anderem deshalb mit Impfungen schnell voran, weil die Gesundheitsbehörde, Hilfswerke und die örtliche Wirtschaft gemeinsam ein sehr großes Impfzentrum aufgebaut haben.

Max Seidenfaden

Hamburger Senat berät über schärferen Lockdown und Ausgangsbeschränkungen

09:14
31.03.2021
Angesichts der hohen Zahl von Corona-Neuinfektionen in Hamburg berät der Senat am Mittwoch über eine Verschärfung des Lockdowns über Ostern. Dabei werde auch über Ausgangsbeschränkungen diskutiert werden, kündigte die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) an. Im Anschluss an die Beratungen will Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) die Ergebnisse auf einer Landespressekonferenz (14 Uhr) vorstellen.

Tschentscher hat sich wegen eines Hinweises seiner Corona-Warn-App in Quarantäne begeben. Die Warnung stehe offenbar im Zusammenhang mit der Bundesratssitzung am vergangenen Freitag, sagte sein Sprecher. Der Bürgermeister plane am Mittwoch nach einem PCR-Test an der Pressekonferenz teilzunehmen.

Jan-Felix Jasch

Lieferengpässe durch Corona - Bei Frosta wird der Fisch knapp

08:31
31.03.2021
Der Tiefkühlproduzent Frosta hat wegen der Corona-Krise mit Engpässen beim Fisch zu kämpfen. In Alaska, wo ein guter Teil der Rohware - etwa für Fischstäbchen - gefangen werde, sei es zu einigen Schwierigkeiten gekommen, sagte Finanzvorstand Maik Busse der „Nordsee-Zeitung“ (Mittwoch). „In der Tat gibt es aktuell auf den internationalen Beschaffungsmärkten coronabedingte Lieferengpässe.“

Immer wieder könnten große Fischtrawler wegen Corona-Erkrankungen der Besatzungsmitglieder oder Quarantäne-Bestimmungen nicht ausfahren, schrieb die Zeitung. Das bedeute geringere Fangmengen. Schon ein einzelner Trawler könne Einfluss auf die Preise nehmen, weil die Schiffe lange auf Fangfahrt unterwegs seien und normalerweise mehrere tausend Tonnen Fisch anlanden. Frosta setze darauf, dass sich die Lage durch die verstärkten Impf-Anstrengungen in den kommenden Wochen wieder normalisiere, sagte Busse.

Auf die Beschäftigten in Bremerhaven habe die Fischknappheit keine Auswirkungen, sagte Busse. Frosta habe gut zu tun - und in Bremerhaven werden nicht nur Fischstäbchen hergestellt, sagte Busse. Die Mitarbeiter produzierten vor allem Pfannengerichte und Gemüsemischungen. Die Anlagen seien ausgelastet und sorgten für ausreichend Beschäftigung.

Jan-Felix Jasch