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20210331072019

Grütters: „Kultur kann uns aus der Isolation herausholen“

06:55
31.03.2021
Niedersachsens Kulturstaatsministerin Monika Grütters plädiert dafür, bei Überlegungen zu Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen von Anfang an das Kulturleben einzubeziehen. „Die Kultur kann uns jetzt aus der Isolation herausholen, sie kann vielen inzwischen vereinsamten Menschen wieder Anregungen liefern, sich mit anderen Themen als mit ihrer verzweifelten Situation im Lockdown auseinanderzusetzen“, zitierte die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) die CDU-Politikerin. Inzwischen hätten „mehrere Studien seriös belegt, dass die Ansteckungsgefahr in Kinos, Theatern und Opernhäusern geringer ist als in Supermärkten“.

Dem „NOZ“-Bericht zufolge warnte Grütters davor, nach der Corona-Krise an der Kultur zu sparen: „Das Einsparpotenzial ist, verglichen mit dem Gesamthaushalt, eher gering. Man spart viel weniger, als man zerstört.“

Jan-Felix Jasch

Menschen im Norden halten sich an Ausgangssperren

05:44
31.03.2021
Die Menschen haben sich in der Nacht weitgehend an die coronabedingten Ausgangssperren gehalten. Die Polizeistellen in den betroffenen Landkreisen Peine, Wesermarsch, Celle und Bremerhaven verzeichneten keine nennenswerten Einsätze, wie es hieß. In Bremerhaven, wo die nächtliche Ausgangssperre bereits seit Montag gilt, unterstützten einige Beamte aus Bremen die örtlichen Kräfte. Es habe ein paar Kontrollen gegeben, größere Verstöße seien aber nicht vorgekommen, sagte ein Sprecher am Mittwochmorgen. „Insgesamt war es relativ ruhig“.

Im Kreis Peine sei die erste Nacht mit Ausgangssperren ebenfalls ruhig verlaufen, hieß es. „Es gab keine Einsätze für die Polizei was Ausgangssperren betrifft.“ Gleiches gelte für den Kreis Wesermarsch. Auch im Landkreis Celle, wo in Teilen ein nächtliches Ausgehverbot gilt, hielten sich die Menschen laut Polizei an die Sperre.

Jan-Felix Jasch