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20210330165311

Bremerhaven stellt kostenlose Schnelltests für Kita-Kinder zur Verfügung

15:35
30.03.2021
Der Magistrat der Stadt Bremerhaven stellt Eltern von Kindern, die in Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege betreut werden, künftig Schnelltests zur Verfügung. Dies teilt der zuständige Stadtrat Michael Frost mit. Damit können die Eltern ihre Kinder zweimal pro Woche einfach selbst testen. Krisenstabsleiter Ronny Möckel: „Mit den Schnelltests können die Eltern selbst zu einer wirksamen Eindämmung des Coronavirus beitragen und eine Verbreitung in den Kitas und darüber hinaus verhindern.“ Die bekannten und bewährten Tests wie Radartests und Umfelduntersuchungen bei positiven Tests werden weiter fortgesetzt, um die Sicherheit zusätzlich zu erhöhen.
Die Ausgabe der Tests beginnt in dieser Woche und wird über die Einrichtungen bzw. die Kindertagespflegepersonen organisiert. Für die Familien sind die Tests kostenlos. Sowohl die städtischen Einrichtungen als auch die Kindertageseinrichtungen in freier Trägerschaft werden beliefert. Stadtrat Frost: „Die Teilnahme ist nicht verpflichtend, aber wir appellieren an die Eltern und ihre gemeinschaftliche Verantwortung. Die Mitwirkung aller ist die Voraussetzung dafür, dass wir schnell von der jetzigen Notbetreuung in einen Regelbetrieb zurückkehren können, der dann wieder allen angemeldeten Kindern die Rückkehr in die Einrichtungen ermöglicht.“
Die Tests sind einfach zu benutzen. Das Ergebnis liegt bereits nach einer guten Viertelstunde vor. Im Fall eines positiven Ergebnisses sollen Eltern mit ihrem Kind umgehend die Corona-Ambulanz in der Franz-Mertens-Straße 4 aufsuchen. Dort wird ein Bestätigungstest durchgeführt.
Über die Einzelheiten werden die Familien in einem Anschreiben des Leiters des Krisenstabs Ronny Möckel informiert, das auch in den besonders häufigen Herkunftssprachen zugewanderter Familien vorliegt. 

Michael Rabba

Brandenburg beschließt Ausgangsbeschränkung über Ostern

15:12
30.03.2021
Brandenburg führt über Ostern angesichts deutlich steigender Corona-Infektionszahlen eine nächtliche Ausgangsbeschränkung ein. Das Kabinett beschloss am Dienstag in Potsdam, dass die bestehende „Notbremse“ in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt um eine Ausgangsbeschränkung von Gründonnerstag bis Dienstag nach Ostern ergänzt und somit verschärft wird. Sie soll vom 1. bis 6. April von 22.00 bis 5.00 Uhr gelten. Bedingung ist eine regionale Sieben-Tage-Inzidenz von 100 oder mehr an drei Tagen in Folge.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sprach von einer schwerwiegenden Entscheidung, das Land müsse aber auf das Infektionsgeschehen reagieren. Ordnungsamt und Polizei würden gemeinsam auf Streife gehen, um die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen zu kontrollieren, kündigte Innenminister Michael Stübgen (CDU) an.

Die Notbremse greift bei einer Sieben-Tage-Inzidenz - also einem Wert neuer Infektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche - von über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Öffnungen sollen aber bei niedrigen Zahlen möglich werden. Diese Marke wurde bereits in den meisten Landkreisen übertroffen.

Bund und Länder haben eine Notbremse - landesweit oder regional - vereinbart, wenn der Wert neuer Infektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche drei Tage hintereinander in Landkreis oder kreisfreien Städten über 100 liegt. Dann werden die jüngsten Lockerungen zurückgenommen. Brandenburg hat keine landesweite, sondern eine regionale Notbremse.

Michael Rabba