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20210328173434

Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt weiter

07:51
28.03.2021
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein ist weiter gestiegen. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen lag am Samstag bei 66,5, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums in Kiel hervorgeht (Stand: 27. März, 19.08 Uhr). Am Freitag lag der Wert bei 65,5, am Samstag vor einer Woche bei 59,4. Der bundesweite Durchschnitt betrug laut Robert Koch-Institut am Sonntagmorgen bundesweit 129,7 - und damit höher als am Vortag (119,1).

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen lag im Norden am Samstag bei 329. Am Samstag vergangener Woche waren es 305. Die Zahl der Toten blieb bei 1426. Im Krankenhaus wurden 186 Corona-Patienten behandelt, 45 von ihnen intensivmedizinisch, 23 wurden beatmet.

Jean-Pierre Fellmer

Studie zu Covid-19: Sterberate in Uni-Kliniken 2020 gesunken

07:33
28.03.2021
Die Sterberate bei Covid-19-Patienten ist in deutschen Unikliniken einer Studie zufolge im Laufe des Jahres 2020 deutlich gesunken. Das kann aus Sicht der Wissenschaftler ein Beleg für verbesserte Behandlungen und zunehmende Erfahrung der Klinikteams in der Pandemie sein, teilte eine Forschungsgruppe der Universität Erlangen mit. Sie untersuchte Klinikaufenthalte von rund 1300 Covid-19-Patienten in 14 deutschen Unikliniken von Januar bis September 2020.

Die gute Nachricht: Die Analyse zeigt einen Rückgang der durchschnittlichen Sterberate von anfangs 20,7 Prozent (Januar bis April) auf 12,7 Prozent (Mai bis September). Dabei gibt es aber auch viele Wermutstropfen: Insgesamt starb von Januar bis September in den 14 Unikliniken fast ein Fünftel aller Covid-Patienten (18,8 Prozent). Bei beatmeten Menschen lag die Sterberate im ersten Abschnitt von Januar bis April sogar bei 39,8 Prozent. Im späteren Zeitraum von Mai bis September sank sie leicht auf rund ein Drittel (33,7 Prozent).

Die Ergebnisse bestätigen Beobachtungen aus dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi). Auch sie sieht auf Intensivstationen Lehren aus der ersten Welle und Fortschritte beim Vermeiden schwerer Krankheitsverläufe.

Jean-Pierre Fellmer

Karliczek dämpft Erwartungen an neue Corona-Medikamente

06:57
28.03.2021
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat die Hoffnungen auf eine rasche Entwicklung neuer Medikamente gegen Corona gedämpft. „Wir können hier in den nächsten Monaten keine Wunder erwarten“, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der „Funke“-Mediengruppe (Sonntag). „Eine einzige Pille gegen Covid-19 wird es so wohl nicht geben.“

Es gäbe jedoch vielversprechende Ansätze. „Am Geld wird die Entwicklung von hoffnungsvollen Therapeutika nicht scheitern“, so Karliczek. Und auch ohne die Entwicklung spezieller Medikamente könne schwerkranken Covid-19-Patienten heute viel besser geholfen werden als zu Beginn der Pandemie.

Jean-Pierre Fellmer