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Dänemark verlängert Reisebeschränkungen bis zum 20. April

14:40
26.03.2021
Die dänische Regierung rät ihrer Bevölkerung aufgrund der Pandemie weiter davon ab, ins Ausland zu reisen. Das Außenministerium teilte am Freitag mit, dass die Reisebeschränkungen bis zum 20. April verlängert würden. Das heißt, dass auch die Einreise aus Deutschland nur in bestimmten Fällen erlaubt ist. Einreisen darf nur, wer einen guten Grund hat - und einen negativen Corona-Test vorweisen kann. Von Geschäftsreisen wird abgeraten. Ausgenommen ist der Warentransport über die Grenze.  

Dänemark sei im Moment in einer besseren Situation als viele andere Länder in der EU, hieß es in der Mitteilung. „Die fortgesetzte Einschränkung der Reiseaktivität ist ein wesentliches Element der Bemühungen, die Ausbreitung der Infektion zu kontrollieren.“ Die Regierung arbeite an einem digitalen Impfpass, der voraussichtlich im Mai fertig sei. Gleichzeitig laufen in der EU Verhandlungen über ein gemeinsames Zertifikat, das Reisen einfacher ermöglichen könnte.

Malte Bürger

Mehr als 2200 Neuinfektionen an einem Tag in Niedersachsen

14:01
26.03.2021
Die dritte Corona-Welle rollt: Am Freitag meldete das niedersächsisches Landesgesundheitsamt 2213 neue Infektionen im Vergleich zum Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes stieg auf 111,2 - so viele Menschen steckten sich innerhalb einer Woche pro 100 000 Einwohner an. Mittlerweile haben fast die Hälfte der 37 Landkreise und 8 kreisfreien Städte einen Wert über 100: Hält dies in der jeweiligen Region an, müssen laut der noch bis Sonntag geltenden Corona-Verordnung Lockerungen zurückgenommen werden.

Die höchsten Werte hatten der Landkreis Cloppenburg (206,2) und die Städte Osnabrück (198,5) und Salzgitter (195,6). Zwölf Menschen starben innerhalb eines Tages mit oder an Covid-19 - damit stieg die Zahl der Corona-Toten in Niedersachsen auf 4799.

Max Seidenfaden

Corona: Bisher 62 Millionen Impfdosen in der EU gespritzt

13:37
26.03.2021
In der Europäischen Union sind inzwischen 62 Millionen Dosen Corona-Impfstoff verabreicht worden. 18,2 Millionen Menschen in der EU haben ihre zweite Dosis bekommen. Die Zahlen legte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Donnerstag zum EU-Gipfel vor. Die EU-Staaten erhielten von den Pharmakonzernen bisher rund 88 Millionen Impfdosen. Zugleich gingen seit 1. Dezember 77 Millionen Dosen aus der EU in den Export.

Von den Ausfuhren erhielt allein Großbritannien 21 Millionen Dosen, davon eine Million vom Hersteller Astrazeneca und den Rest von Biontech/Pfizer, wie es ergänzend aus EU-Kreisen hieß. Die Exportzahlen sollen belegen, dass die EU viel zur Versorgung anderer Länder beigetragen hat. Seit 1. Februar gelten aber Exportkontrollen, die am Mittwoch verschärft wurden. „Zusammen werden wir sicherstellen, dass die Europäer ihren fairen Anteil an Impfstoffen bekommen“, schrieb von der Leyen auf Twitter.

Im ersten Quartal bis Ende März erwartet die EU nach von der Leyens Zahlen etwa 100 Millionen Impfdosen, davon allein 66 Millionen von Biontech/Pfizer. Der US-Hersteller Moderna ist mit 10 Millionen Impfdosen dabei. Astrazeneca soll 30 Millionen Dosen beisteuern - wobei der britisch-schwedische Hersteller ursprünglich 120 Millionen Dosen zugesagt hatte. Am Mittwoch hatte die EU-Kommission erklärt, noch sei Astrazeneca auch von den 30 Millionen weit entfernt.

Max Seidenfaden