Die Einzelhändler in Niedersachsen halten auch nach der Rücknahme der Osterruhe einen raschen Fortschritt bei Impfungen für den entscheidenden Faktor, um wieder flächendeckende Öffnungen von Geschäften möglich zu machen. So seien lokal organisierte Schnelltest-Konzepte wie derzeit im baden-württembergischen Tübingen bestenfalls „für einzelne Regionen eine Option“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Niedersachsen-Bremen, Mark Alexander Krack, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag).
Krack bezog sich damit auch auf Ideen, selbst bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 100 Einkäufe zu ermöglichen, wenn Läden gesonderte Corona-Tests anbieten und die Kunden einen negativen Befund nachweisen können. Maßgeblich sei es weiter, die Engpässe beim Impfen aufzulösen: „Wir kommen beim Impfen nicht richtig vorwärts, da müssen wir schneller und besser werden. Dann braucht es auch keine Schnelltests, um in der Innenstadt einkaufen zu gehen.“