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20210325112554

Hälfte der Israelis hat zweite Impfdosis gegen das Coronavirus

10:00
25.03.2021
 Die Hälfte der Israelis hat bereits die zweite Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten. Dies teilte Gesundheitsminister Juli Edelstein am Donnerstag auf Twitter mit. Nach Daten seines Ministeriums erhielten knapp 4,7 Millionen Menschen die zweite Dosis. Die Zahl der Erstimpfungen betrug mehr als 5,2 Millionen, sie hatte in den vergangenen Tagen nur noch leicht zugenommen. Mehr als 800 000 Menschen galten in Israel als genesen.

Die Impfkampagne in Israel hatte kurz vor Weihnachten begonnen, sie zählt zu den erfolgreichsten weltweit. In den vergangenen Wochen gingen die Zahlen der Schwerkranken und der Neuinfektionen deutlich zurück. In dem Mittelmeerstaat lebten nach Angaben des nationalen Statistikamtes im Januar 9,305 Millionen Menschen. Israel ist ein sehr junges Land, rund 30 Prozent der Bürger sind unter 16 Jahre alt. Diese Altersgruppe kann bisher noch nicht geimpft werden.

Zum Vergleich: In Deutschland leben etwa neun Mal so viele Menschen. Dort erhielten bislang mehr als 7,9 Millionen Menschen die Erst- und mehr als 3,5 Millionen Menschen auch die Zweitimpfung.

Max Seidenfaden

Zweiter Corona-Fall bei Eiskunstlauf-WM in Stockholm

09:37
25.03.2021
Bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Stockholm ist ein zweiter Corona-Fall gemeldet worden. Wie die Internationale Eislauf-Union (ISU) in der Nacht zum Donnerstag mitteilte, ist bei dem „strengen Testverfahren vor Ort“ ein zweiter positiver Test identifiziert worden. Die ISU und das Organisationskomitee würden die Privatsphäre der betroffenen Person respektieren und die übrigen Veranstaltungsteilnehmer intern über die Situation informieren, hieß es.

Beide Fälle seien nach dem PCR-Test bei der Ankunft in Schwedens Hauptstadt vor der Akkreditierung festgestellt worden. „Folglich erhielten beide Personen weder eine Akkreditierung noch wurden sie in die Wettkampfblase aufgenommen, die weiterhin sicher ist“, erklärte die ISU.

Sarah Haferkamp

Minister: Astrazeneca sichert Großbritannien bevorzugte Behandlung zu

09:27
25.03.2021
Großbritannien hat sich dem britischen Gesundheitsminister Matt Hancock zufolge beim Impfstoffhersteller Astrazeneca eine bevorzugte Behandlung gesichert. Mit Blick auf den Streit zwischen der EU und Astrazeneca über gekürzte Liefermengen sagte Hancock der „Financial Times“ am Donnerstag: „Unser Vertrag übertrumpft deren. Das nennt sich Vertragsrecht und ist eindeutig.“ Die EU habe einen Vertrag, der lediglich „beste Bemühungen“ seitens des Impfstoffherstellers zusichere, London habe sich hingegen Exklusivität ausbedungen.

Hancock warnte Brüssel davor, Exportbeschränkungen für Impfstoffe zu verhängen. Das wäre ein schwerer Fehler, so der konservative Politiker. „Ich glaube daran, dass freie Handelsnationen sich an das Vertragsrecht halten“. Unternehmen aus dem Bereich der Biowissenschaften würden sich in Zukunft in Großbritannien niederlassen, nicht in einer protektionistischen EU. „Von Großbritannien aus können Sie überall in die Welt exportieren - dem werden wir niemals einen Riegel vorschieben“.

Max Seidenfaden