Nach den breit angelegten Impfungen von Älteren in Deutschland müssen Medizinern zufolge kaum noch Menschen ab 80 Jahren intensivmedizinisch behandelt werden. „Was wir wirklich deutlich sehen, dass wir jetzt sehr wenig Patienten über 80 in unseren Notfallaufnahmen sehen“, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Gernot Marx, am Mittwoch dem Deutschlandfunk. „Die Impfungen scheinen wirklich zu wirken, was ja eine sehr gute Nachricht ist.“ Mehr als die Hälfte der Menschen ab 80 Jahren in Deutschland haben laut RKI mindestens eine Impfdosis erhalten.
Eine wirkliche Entlastung der Intensivstationen dürfte es aber erst geben, wenn auch jüngere Altersgruppen geimpft sind. Momentan liegen wieder mehr als 3000 Menschen in Deutschland auf Intensivstation - Tendenz steigend.