Letztes Update:
20210319174334

Britischer Experte zu Astrazeneca-Stopps: Vorsicht gebietet Impfungen

17:35
17.03.2021
Der britische Statistikprofessor David Spiegelhalter hat die Entscheidung in Deutschland zum vorübergehenden Stopp der Impfungen mit dem Astrazeneca-Vakzin kritisiert. „Angesichts von Ungewissheit ist es gut, vorsichtig zu sein. Aber in den derzeitigen Umständen mit steigenden Fallzahlen in Deutschland dürfte die Vorsicht es gebieten, schnellstmöglich so viele Menschen wie möglich zu impfen“, sagte der Professor an der Universität Cambridge der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Außerdem seien mögliche Schäden durch die Verstärkung von Vorbehalten gegen den Impfstoff zu bedenken. „Das sind schwierige Entscheidungen in ungewöhnlichen Zeiten“, so Spiegelhalter.

In einem Gastbeitrag im „Guardian“ hatte der Wissenschaftler am Montag davor gewarnt, kausale Zusammenhänge zu sehen, wo keine sind. Die klinischen Studien, die zur Zulassung des Astrazeneca-Impfstoffs in Großbritannien führten, und die Erfahrungen aus dem Impfprogramm in dem Land mit rund zehn Millionen verabreichten Dosen des Präparats hätten gezeigt, dass das Vakzin „außerordentlich sicher“ sei.

Max Seidenfaden

Inzidenzwert in Bremen steigt auf 75,2

16:54
17.03.2021
Im Land Bremen gibt es 55 neue Corona-Infektionen, wie das Gesundheitsamt am Mittwochabend mitteilte. Die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle steigt damit auf 19.271. Die Zahl der aktiven Infektionen beträgt aktuell 866 (+55). Wie das Gesundheitsamt weiter schreibt, gibt es 81 weitere Genesene – damit sind es jetzt insgesamt 18.019. Es gibt aber auch drei weitere Gestorbene zu beklagen. Damit sind bislang 386 Menschen im Land Bremen an oder in Folge einer Corona-Infektion gestorben.

Von den Gesamtzahlen für das Bundesland entfallen auf Bremerhaven 431 (+24) aktive Infektionen, 2777 (+34) insgesamt bestätigte Fälle, 2276 Genesene und 70 (+2) Gestorbene.
Der Inzidenzwert in Bremen beträgt 75,2 (vorher 71,8), in Bremerhaven liegt er bei 141,7 (vorher 134,6).

Im Land Bremen müssen aktuell 139 Menschen stationär versorgt werden, davon 41 auf Intensivstationen. 20 der intensivmedizinisch behandelten Menschen müssen beatmet werden. Bei mindestens 28 Menschen muss der Gesundheitszustand als schlecht oder kritisch beschrieben werden.