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20210317085417

Kramp-Karrenbauer: Keine Kürzung beim Wehretat trotz Corona-Kosten

08:54
17.03.2021
Der Wehretat sollte nach den Worten von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer trotz der immensen Kosten zur Bewältigung der Corona-Pandemie nicht gekürzt werden. „Der Staat hat die Kernaufgabe, die Sicherheit seiner Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten - unabhängig von der Kassenlage“, sagte die CDU-Politikerin der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft sowie der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ (Mittwoch). „Sicherheit kostet nun einmal Geld“, betonte Kramp-Karrenbauer. Auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Heiko Maas (SPD) hätten erst kürzlich „öffentlich unterstrichen, dass wir für Verteidigung mehr ausgeben müssen“.

Jan-Felix Jasch

Mehr als 52.000 Corona-Neuinfektionen an einem Tag in den USA

08:15
17.03.2021
In den USA sind am Dienstag 52.329 neue Corona-Fälle und 1286 Tote im Zusammenhang mit einer Infektion gemeldet worden. Dies geht aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Mittwochmorgen (MEZ) hervor. Die bisherigen Höchstwerte wurden am 2. Januar mit 300 416 neuen Fällen sowie am 12. Januar mit 4470 Toten registriert.

In den USA mit rund 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang 29,5 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, fast 537.000 Menschen starben. In absoluten Zahlen gemessen, aber nicht relativ zur Bevölkerung, sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.

Jan-Felix Jasch

Stark fallende Covid-Zahlen: Lufthansa baut Südafrika-Flugangebot aus

07:56
17.03.2021
Angesichts akut gefallener Corona-Neuinfektionen in Südafrika baut die Lufthansa ihr vorübergehend reduziertes Flugangebot dorthin wieder aus. Ab Ende März werde es wieder drei wöchentliche Flüge zwischen Kapstadt und Frankfurt geben, kündigte die Airline am Mittwoch an. Zudem würden die Flüge zwischen Frankfurt und Johannesburg ab April auf fünf Flüge pro Woche aufgestockt. Hinzu kommen die bestehenden drei wöchentlichen Flüge der Lufthansa-Tochter Swiss zwischen Zürich und Johannesburg. Für die nächsten Monate geht die Gruppe von einem bis zu 50 Prozent höheren Buchungsaufkommen gegenüber dem von Restriktionen geprägten Vorjahr aus.

Die Lufthansa hatte nach Einschränkungen beim Reiseverkehr wegen einer neuen Coronavirus-Variante ihre Südafrika-Flüge Anfang des Jahres drastisch reduziert. Wegen dieser ansteckenderen Variante stufte die Bundesregierung den Kap-Staat Anfang Februar als Corona-Risikogebiet mit besonders gefährlichen Virusmutationen ein. Seit Beginn der Pandemie wurden in dem zahlenmäßig am stärksten betroffenen afrikanischen Land gut 1,5 Millionen Infektionen registriert, rund 51 500 Menschen starben an den Folgen.

Jan-Felix Jasch