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Fast 1800 Corona-Tote binnen 24 Stunden in den USA

19:02
13.03.2021
In den USA sind den Behörden für den Freitag 1798 Tote im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet worden. Zudem wurden für denselben Zeitraum 61 204 Neuinfektionen registriert, wie aus der Internetseite der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Samstagvormittag (MEZ) hervorging.

Der bisherige Tageshöchstwert an Todesfällen seit Beginn der Pandemie war in den USA am 12. Januar mit 4465 Toten erreicht worden. Die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden markierte am 2. Januar mit 300 416 ihren bisher höchsten Wert.

Mit bisher mehr als 532 500 Toten und 29,3 Millionen Infizierten sind die USA in absoluten Zahlen, aber nicht gemessen an der Bevölkerung, das weltweit am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Land.

Beim Impfen geht es dort schnell voran: Knapp drei Monate nach Beginn einer beispiellosen Impfkampagne gegen Covid-19 sind bis einschließlich Freitag mehr als 101 Millionen Dosen von einem der drei zugelassenen Impfstoffe gespritzt worden, wie aus Daten der Gesundheitsbehörde CDC hervorgeht. Knapp 66 Millionen der etwa 330 Millionen Einwohner bekamen den Daten vom Samstagmorgen zufolge eine erste Dosis, das sind fast 20 Prozent der Bevölkerung. 35 Millionen Menschen haben zudem bereits mit der zweiten Impfung den vollständigen Impfschutz.

Patrick Reichelt

Corona-Proteste in Dresden - Vier Polizisten verletzt

18:19
13.03.2021
In Dresden sind am Samstag bei Demonstrationen gegen die Corona-Politik vier Polizisten verletzt worden. Das teilte die Polizeidirektion Dresden am Samstagabend nach dem Einsatz mit. Zudem wurden bisher 32 Straftaten registriert - unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Insgesamt wurden 49 Platzverweise erteilt sowie knapp 400 Anzeigen wegen Verstoßes gegen die sächsische Corona-Schutzverordnung gefertigt. Die Zahl werde sich noch erhöhen, weil am Abend noch rund 200 Menschen kontrolliert wurden, hieß es.

Trotz Verbots einer „Querdenken“-Demonstration hatten sich am Samstag nach Angaben der Polizei mehrere Hundert Kritiker der Corona-Maßnahmen in der Stadt versammelt. Allein am Kongresszentrum in der Nähe des Landtages versammelten sich laut der Einsatzbilanz der Polizei mehr als 1000 Menschen - viele ohne Maske und Mindestabstand. Mehrere Hundert Demonstranten marschierten anschließend Richtung Ostragehege. Dabei seien Polizeibeamte bedrängt worden, hieß es.

Die Gewalt gegen Polizeibeamte wurde auch in sozialen Netzwerken diskutiert und sorgte für Entsetzen bei zahlreichen Landespolitikern. Insgesamt waren rund 1800 Beamte am Samstag in Dresden im Einsatz.

In der Nacht zu Samstag hatte das Sächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Bautzen per Beschluss das Verbot der für Samstagnachmittag geplanten „Querdenken“-Demonstration des Dresdner Verwaltungsgerichts bestätigt.

Sarah Haferkamp